2. September 2021
Jüdisches Neujahr und Bettag

Zwei hohe Feiertage im interreligiösen Kalender!

Zum Rosh ha-Schana 2021:

Zwei hohe Feiertage im interreligiösen Kalender! Das Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID wünscht allen, die uns unterstützen und mit Interesse begleiten, ein glückliches und gesundes neues Jahr! שנה טובה schana tova!

Und: Wir laden Sie am Bettags-Sonntag, 19. September, 11–12 Uhr ein zu einem Podium. Unter der Leitung von Pfarrerin Tania Oldenhage (Johanneskirche) diskutieren Hannan Salamat und Tabitha Walther vom Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID) und Csongor Kozma von der Paulus Akademie über den interreligiösen Alltag in Zürich. Wir sprechen darüber, wie ein Ort, der so bunt ist wie das Zürcher Stadtquartier im Kreis 5, die interreligiöse Arbeit verändert. Wie verändern interreligiöse Dialogprojekte den Blick auf aktuelle Themen? Und was meinen wir eigentlich genau, wenn wir «interreligiös» sagen?

Musikalisch umrahmt wird diese besondere Bettags-Feier an der Pfingstweidstrasse 28 von einem Saxophonquartett der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) mit Werken von Ravel, Pousseur u. a.

Für den Anlass ist keine Anmeldung erforderlich!

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Mit freundlichen Grüssen, Ihr ZIID Team

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31. August 2021
Lehrgang Geschichte der Religionen

Religionen fallen nicht vom Himmel. Sie entwickeln und verändern sich im Laufe der Zeit. Bis heute. Modul 2 und 3 des Lehrgangs «Geschichte der Reli­gionen» spüren diesem Wandel am Beispiel des Judentums und des Christentums nach und fragt, wie Religionen verschiedene Kulturen und Gesellschaften geprägt haben. Und wie sie sich selbst in der Folge von Säkularisierung, Individua­lisierung, Globalisierung oder Migration verändern.

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen, die unabhängig voneinander besucht werden können.

Modul 2 widmet sich an sechs Abenden vom 25. Oktober bis zum 29. No­vember 2021 der Geschichte des Judentums. Erfahren Sie, wie das Judentum gleich­zeitig Wandel und Kontinuität in sich vereint und eine enorme innerjüdische Vielfalt hervorbrachte. Zur Anmeldung Modul 2

Modul 3 geht an sechs Abenden vom 3. Januar bis zum 7. Februar 2022 der Geschichte des Christentums nach und der Frage, wie aus dem Leben des Juden Jesus eine neue Religions­gemeinschaft entstehen konnte, aus der sich eine vielfältige inter­nationale Bewegung entwickelte. Zur Anmeldung Modul 3

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22. Juli 2021
Interreligiöses Frauenparlament

Am Sonntag, 29. August 2021 tagt im Haus der Religionen in Bern das interreligiöse Frauenparlament zum Thema «Selbstfindung und Selbstbildung zwischen verschiedenen möglichen Identitäten in einer pluralen Gesellschaft.»

Was bedeutet es für religiöse Frauen in einer pluralen und zunehmend säkularisierten Gesellschaft zu leben? Wo sehen Frauen sich in den religiösen Gemeinschaften, die in sich selbst ebenfalls plural sind? Welche Entwicklungen, welche Schwierigkeiten und Chancen sind aktuell auszumachen?

Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Veranstaltung mit Heidi Rudolf, Angela Büchel Sladkovic, Laavanja Sinnadurai, T. Tolma Sumukkha, Asmaa Dehbi, Suzanne Schild und Magdalena Zimmermann.

Hier geht’s zum Flyer.

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22. Juli 2021
Segen für alle

Am Dienstag 24. August 2021 spricht der Theologe und Sozialethiker Markus Zimmermann von der Universität Fribourg in der Paulus Akademie über die Frage der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durch die katholische Kirche.

In der Öffentlichkeit wird das Thema derzeit wieder heftig diskutiert. Erst kürzlich hat die Glaubenskongregation in Rom dem Anliegen eine Absage erteilt. Als Reaktion darauf haben Geistliche im deutschsprachigen Raum gleichgeschlechtliche Paare bei verschiedenen Anlässen gesegnet. Im Gepsächt mit Sebastian Muders erkundet Markus Zimmermann theologische Perspektiven einer konstruktiven Annäherung zwichen beiden Seiten dieser Debatte.

Hier gehts zur Veranstaltungseite.

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30. Juni 2021
Neue Geschäftsleiterin

Am 1. September 2021 übernimmt Frau Beatrice Frei Guélat die Geschäftsleitung des Zürcher Instituts für interreligiösen Dialog ZIID. Frau Frei Guélat verfügt über langjährige Erfahrung im Projektmanagement, in der Event-Organisation und in der Personalführung. Sie arbeitete für das Rote Kreuz Österreich, die Mission 21 in Basel, im Ausländerdienst Baselland sowie zuletzt bei der GGG in Basel, wo sie für Kommunikation und Vernetzung verantwortlich zeichnete.

Beatrice Frei Guélat absolvierte die Ausbildung «Neo-Salafistischer Islamismus (präventive Jugendarbeit)» an der Donau-Universität Krems sowie den Masterstudiengang «Interreligiöser Dialog: Begegnung von Juden, Christen und Muslimen» an derselben Hochschule. Im letzten Jahr schloss sie den CAS-Studiengang «Interkulturelle Theologie und Migration» an der Theologischen Fakultät der Universität Basel ab.

Als ausgebildete Web-Publisherin bringt Beatrice Frei Guélat zudem ein ausgeprägtes Verständnis für digitale Technologien, Marketing und Kommunikation mit. Sie ist eine Brückenbauerin und verbindet Kundenorientierung mit vernetztem Denken und strategischem Weitblick. Der Stiftungsrat ist überzeugt, dass mit Frau Frei Guélat eine neue Geschäftsleiterin die Verantwortung im ZIID übernimmt, die alle notwendigen Voraussetzungen mitbringt, um die weitere Umsetzung der 2019 beschlossenen strategischen Neuausrichtung erfolgreich fortzuführen.

Im vergangenen Dezember hatte der Stiftungsrat die Geschäftsstelle interimistisch mit Dr. Michael Bürgi besetzt. Er und der Stiftungsrat waren sich einig, dass die Geschäftsstelle bald …

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24. Mai 2021
Der Tod und die Religionen

Interreligiöses Podiumsgespräch im Rahmen des Festivals «Hallo, Tod!»

Am 27. Mai 2021 fragt das Zürcher Forum der Religionen nach den Vorstellungen von Sterben und Tod in den verschiedenen Religionstraditionen: Ist der Tod das Ende des Lebens, oder vielmehr ein Neuanfang? Welche Mächte und Kräfte oder Gottheiten spielen beim Übergang ins Jenseits eine Rolle, und welche Bestattungsrituale und Abschiedszeremonien werden vollzogen, wenn eine gläubige Person stirbt?

Diesen Fragen nähert sich die Veranstaltung aus buddhistischer, christlicher, hinduistischer, jüdischer und muslimischer Perspektive an. Unter der Leitung von Mirjam Läubli (Zürcher Forum der Religionen) diskutieren der Imam Muris Begovic, der Rabbiner Ruven Bar Ephraïm, die Theologin Veronika Jehle, der Hindu-Mönch Krishna Premarupa Dasa und die Meditationslehrerin Hildi Thalmann.

Dieses interreligiöse Podiumsgespräch bildet den Auftakt zur Veranstaltungsreihe «Lebensende» des Zürcher Forums der Religionen, welche im Sommer 2021 auf Zürcher Friedhöfen stattfindet.

Link zur Veranstaltung, die im Rahmen des Festivals «Hallo, Tod!» stattfindet. Und hier geht’s zum Flyer.

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31. März 2021
Kosmopolitics: Stolpersteine & Raubkunst

Nachwirkungen der Nazi-Zeit: Was bedeutet Erinnerungskultur?

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete eine Autorengruppe die Geschichte der Schweizer KZ-Häftlinge erstmals auf. 2020 machte ein Verein mit Stolpersteinen auf die Wohnorte einiger der Opfer aufmerksam. Und eine IG Transparenz lancierte die Petition «Licht in die Sammlung Bührle!», um an das ungelöste Problem von Raub- und Fluchtkunst im Zürcher Kunsthaus zu erinnern.
An die dunklen Flecken in der Schweizer Geschichte zu erinnern, kann nicht ausschliesslich an Fachleute der Holocaustforschung und der Erforschung der Provenienz von gestohlenen und abgepressten Gütern delegiert werden. Oder wie es Kaspar Surber in der WOZ einmal formulierte: Die Geschichte der Schweiz im Zweiten Weltkrieg musste immer gegen Widerstände geschrieben werden. Es waren nicht die offiziellen Behörden, die ihr Handeln hinterfragten, sondern die Opfer und ihre Nachkommen, die für eine kritische Aufarbeitung kämpften.

Es diskutieren:
Dina Wyler: Geschäftsführerin der GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus
Jakob Tanner: Professor für Geschichte der Neuzeit sowie Schweizer Geschichte und Mitglied im Verein Stolpersteine Schweiz
Moderation: Heinz Nigg, Ethnologe, Kulturschaffender und Mitinitiant der IG Transparen

Link zur Veranstaltung.
Die Aufzeichnung der Veranstaltung steht Ihnen auf dem Youtube-Kanal des KOSMOS zur Verfügung

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11. Februar 2021
Zum Nachhören: Ein Gespräch über die Burka-Debatte

Verhüllung: Die Burka-Debate in der Schweiz

In der Schweiz leben rund 400‘000 Muslim:innen, aber nur schätzungsweise 30 Frauen tragen einen Nikab, den Gesichtsschleier, der in der Öffentlichkeit immer wieder fälschlicherweise als «Burka» bezeichnet wird. Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger entscheiden am 7. März, ob das Tragen des Gesichts­schleiers in der Öffent­lichkeit verboten werden soll.
Worum geht es bei der Debatte um ein Verhül­lungsverbot? Wieso wird die Diskussion so emotional geführt und was trägt zu einer Ver­sachlichung der Auseinandersetzung bei?
Über diese Fragen sprach Hannan Salamat, Religionswissenschaftlerin und Fachleiterin Islam beim ZIID, am 9. Februar 2021 mit Dr. Andreas Tunger-Zanetti vom Zentrum Religions­forschung der Universität Luzern. Der Islamwissenschaftler hat zum Thema geforscht und Anfang des Jahres das Buch «Verhüllung – Die Burka-Debatte in der Schweiz» veröffentlicht.

Das Gespräch zum Nachhören finden Sie hier.

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7. Januar 2021
Diskriminierung und Religion

Sprechen Sie mit ZIID-Stiftungsrätin Dr. Lilo Roost Vischer, der Judaist Dr. Valérie Rhein und dem Politik- und Islamwissenschafler Dr. Ali Sony über Erfahrungen mit Diskriminierung und Religion. Der Anlass des Forums für Zeitfragen in Basel findet am 14. Januar 2021 online via Zoom statt und ist offen für alle, die am interreligiösen Dialog interessiert sind.

Diskriminierung hat viele Gründe. Religiöse Zugehörigkeit ist einer davon. Darüber zu sprechen ist nicht immer einfach, besonders wenn Menschen verschiedener Religionen zusammenkommen. Umso wichtiger, dass Erfahrungen und Analysen von Diskriminierung gerade im interreligiösen Dialog zum Thema werden.
Das Basler Forum für Zeitfragen lädt zu einem online Gespräch mit der Ethnologin und Religionswissenschaftlerin Dr. Lilo Roost Vischer, der Judaistin Dr. Valérie Rhein und dem Politik- und Islamwissenschaftler Dr. Ali Sonay.
Das Gespräch findet am 14. Januar 2021 online via Zoom statt und ist für alle offen, die am interreligiösen Dialog interessiert sind. Sie können sich bis zum 11. Januar per Email (info@forumbasel.ch) anmelden.

Weitere Informationen finden Sie beim Forum für Zeitfragen oder hier.

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18. Dezember 2020
Ein neues Team

Nach verschiedenen personellen Veränderungen und Abgängen im ZIID freut es mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Geschäftsstelle des ZIID wieder fast vollständig besetzt ist.

Anfang November hat Frau Lejla Delic die Verantwortung für die Administration übernommen. Frau Delic studierte Islamwissenschaften und nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern und sie unterrichtet als Religionspädagogin Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Bosnischen Moschee in Schlieren.

Im Dezember ist Frau Dr. des. Tabitha Walther als Programm- und Fachverantwortliche mit Schwerpunkt Christentum zu uns gestossen. Frau Walther ist reformierte Pfarrerin und absolvierte eine Zusatzausbildung zur interreligiösen Spitalseelsorgerin in Standford, USA. Sie forschte zur Praxis der Seelsorge in einer religiös vielfältigen Gesellschaft.

Dr. Michael Bürgi hat vor einer Woche die Leitung der Geschäftsstelle a. i. übernommen. Herr Bürgi lebte die letzten drei Jahre mit seiner Familie in San Francisco, USA. Zuvor arbeitete er als Co-Geschäftsstellenleiter für ein nationales Forschungskompetenzzentrum im Bereich Nachhaltigkeit an der ETH Zürich.

Weiterhin im Team als Programm- und Fachverantwortliche mit Schwerpunkt Islam ist Frau Hannan Salamat. Frau Salamat ist u. a. Mitgründerin und Kuratorin des ausArten-Festivals, das vor kurzem mit dem EVZ Foundation Award for Jewish-Muslim Solidarity ausgezeichnet wurde.

Die Stelle des Programm- und Fachverantwortlichen mit Schwerpunkt Judentum werden wir …

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