Tiefe Gräben durchziehen die jüdische Gemeinschaft. Was hält eine Gemeinschaft grundsätzlich zusammen?
In dieser interaktiven Session untersuchen wir vier Denkansätze zum Umgang mit Differenzen. Sie zeigen auf, wie (jüdische) Gemeinschaften mit Unterschiedlichkeit konstruktiv umgehen und daraus neue Formen der Zugehörigkeit entwickeln können.
Der Ramadan, der neunte Monat des islamischen Kalenders, beginnt dieses Jahr Anfang März. Für viele Schweizer Muslim:innen ist er – ähnlich wie die Adventszeit – eine besondere Zeit: geprägt von Familie, Gemeinschaft und Spiritualität.
Was bedeutet das Fasten für Klassenarbeiten, Sport oder Pausenregelungen?
Der Input bietet die wichtigsten Hintergrundinformationen – mit anschliessender Fragerunde.
Geburt markiert den Übergang ins Leben. Sie ist ein tiefgreifendes, mitunter dramatisches Ereignis, das für die Beteiligten Glück und Schmerz, Ergriffenheit und Grenzerfahrung mit sich bringt. Sie bringt Menschen auch in Verbindung mit der Zerbrechlichkeit und dem Wunder von neuem Leben und den damit verbundenen Zukunftswünschen und existenziellen Ängsten.
Wir hören dazu drei Kurzvorträge aus muslimischer, jüdischer und christlicher Perspektive. Die Referentinnen werden drei unterschiedliche Zugangsweisen wählen. Diese entsprechen ihrem jeweiligen Bezug zum Thema Geburt im praktischen Alltag, in der religiösen Gemeinschaft, in ihrem Beruf und der theologischen Orientierungshilfe.
Was bedeutet «Tradition» im Islam – und wie entsteht aus ihr Wandel?
Oft wird Tradition als etwas Starres verstanden, das Fortschritt ausbremst. Die eigentliche Absicht der Tradition ist allerdings immer schon die Selbsterneuerung gewesen.
Der Islamwissenschaftler Amir Dziri zeigt, wie Muslime ihre religiöse Überlieferung immer wieder neu deuten, um sie mit den Fragen ihrer Zeit in Verbindung zu bringen. Sein Zugang verbindet Theologie, Philosophie und gesellschaftliche Reflexion – und lädt dazu ein, Tradition als Grundlage lebendiger Veränderung zu verstehen.