Der Zeitraum der Spätantike ist besonders interessant, um die geistigen und kulturellen Durchdringungen unter den Bürgern des Römischen Reiches zu verfolgen.
Architektur, Musik und Kunst der Juden, Christen und Polytheisten durchdringen sich, obwohl es offensichtliche Unterschiede in ihrer theologischen Auffassung gibt. Dazu tauchen schöne Beispiele in der griechisch-römischen, christlichen und jüdischen Architektur und Kunst auf.
Der Vortrag möchte aufzeigen, dass Kunst ein geeignetes Feld für Ökumene und interreligiösen Dialog sein kann.
Der Vortrag nutzt Rabia als Ausgangspunkt für eine theologische Auseinandersetzung mit der spirituellen Identität im frühen Sufismus. Anhand überlieferter Aussagen und Legenden wird untersucht, wie in ihrer Figur eine spezifische Form religiöser Subjektivität zum Ausdruck kommt, die zwischen Selbstverleugnung, innerer Freiheit und göttlicher Nähe balanciert.
Gleichzeitig wird Rabia als eine Gegenfigur zur normativen Frömmigkeit betrachtet – eine Stimme, die etablierte Vorstellungen von religiöser Identität hinterfragt und neue Perspektiven eröffnet.
In den letzten Jahren sind «geschützte Räume» (Safe Spaces) zu einem zentralen Thema in Bildungs- und Gesellschaftsdiskussionen geworden.
Dieser Input beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Schutz und der Notwendigkeit eines offenen Dialogs und fragt, wie beide Konzepte im Klassenzimmer gefördert werden können.
Eine weit verbreitete Vorstellung über die islamische Welt lautet, dass sich ihre Geschichte in zwei grosse Phasen einteilen lässt. Die erste soll eine Zeit der militärischen Erfolge und der kulturellen Blüte gewesen sein, die bis ins Hohe Mittelalter reichte. Danach soll eine Phase der Stagnation und des Niedergangs begonnen haben, die im Grunde bis heute nicht überwunden sei.
Das Ziel des Vortrags ist es, diese Vorstellung zu überprüfen und zu diskutieren.
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