Führung
Judentum
Jüdisch Leben im mittelalterlichen Zürich

Frau Minne war eine verwitwete Geschäftsfrau und Eigentümerin eines vornehmen Hauses an der Brunngasse 8 im mittelalterlichen Zürich. Um 1330 gab sie prächtige Wandmalereien im Stil der berühmten Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) in Aufrag, welche von Wohlstand und wirtschaftlichem Einfluss zeugen. Die Geschichte dieser Familie aus der jüdischen Oberschicht nahm mit dem Zürcher Pogrom von 1349, dem die Familienmitglieder zum Opfer fielen, ein abruptes Ende.

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Exkursion / Führung
Judentum
Lengnau und Endingen

Endingen und Lengnau, die beiden sogenannten «Judendörfer», liegen im Aargauer Surbtal. Ab dem Mittelalter bis ins Jahre 1866, dem Beginn der Emanzipation der Jüdinnen und Juden in der Schweiz, durften jüdische Personen nur in diesen beiden Aargauer Dörfern wohnen.

Auf dem «Kulturweg» erfahren wir viel Wissenswertes über den Ursprung jüdischen Lebens in der Schweiz. Wir besuchen die beiden Synagogen und den Friedhof, die eindrucksvoll jüdisches damaliges Leben dokumentieren.

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Lecture Performance
Islam
«Suche nicht Gott, suche den, der Gott sucht»

Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi wird ins Leben und Werk und in die Liebesmystik des Dichters einführen. Zudem werden seine Gedichte in Persisch und in deutscher Übersetzung vorgetragen.

Umrahmt und getragen wird der Abend mit musikalischen Darbietungen der Singer/Songwriterin Niki, die Gedichte von Rumi multilingual vertont hat. 

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Führung
Christentum
Katharina von Zimmern und ihr «Peace-Building»

Auf dieser Stadtführung mit Barbara Hutzl-Ronge lernen Sie die Fürstäbtissin des Fraumünsters als «Peace Builderin» kennen. Die vornehme und mächtige Katharina unterstützte im entscheidenden Moment die Reformation in Zürich auf eindrückliche und konstruktive Weise. Mit ihrer weitreichenden und grosszügigen Tat ermöglichte sie die Fortführung der Reformation in Zürich, finanzierte diese massgeblich mit und bewahrte zudem den Frieden in der Stadt.

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Christentum
Ikonenmalerei

Das Ikonenschreiben ist ein meditativer Vorgang und die Entstehung der Ikone ein persönlicher Prozess. Du lernst die traditionelle Form der christlichen Malkunst unter professioneller Anleitung kennen und «schreibst» deine eigene Ikone. Dabei wird dir nebst der Technik auch der historische Hintergrund dieser Kunst vermittelt.
Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.

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Kurzseminar
Christentum
Christlicher Antisemitismus

Antisemitismus ist heute weltweit so sichtbar und spürbar wie schon lange nicht mehr. Wenn Antisemitismus kritisiert wird, wird er in der Regel den anderen zugeschrieben und nicht bei sich selbst wahrgenommen und reflektiert: Es ist der Antisemitismus der anderen, der als problematisch wahrgenommen wird.

Für die Kirchen ist es nach wie vor eine wichtige Herausforderung, den Antisemitismus in der eigenen Glaubensgeschichte wahrzunehmen und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.

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