Am 18. Februar 2026 beginnen sowohl die christliche Fastenzeit als auch der muslimische Ramadan.
Dieses seltene Zusammentreffen nehmen wir zum Anlass, um miteinander ins Gespräch zu kommen und das Fasten aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Die Veranstaltung gibt an exemplarischen Beispielen Einblick, wie die römisch-katholische Kirche mit ihrem antijudaistischen Erbe umgeht und zeigt Wege zur Überwindung von verschiedensten Formen von Judenfeindschaft auf.
One of the most profound ideas in Kabbalah is «Ayin», the Divine Nothingness, or better No-thingness. Ultimately, God is beyond all description and comprehension, so He (or It) is best referred to by paradoxical, negative language. This Divine Nothingness is not empty or barren; it is pure, undifferentiated energy, giving birth to all being.
We will explore the profound interplay between self and dissolution of self in Hasidic mysticism.
In Kooperation mit der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) laden wir herzlich zum diesjährigen Iftar ein – einem Abend des Dialogs, des Teilens und der Begegnung.
Der Abend verbindet spirituelle Elemente, gemeinsames Essen, Musik und Austausch und lädt dazu ein, den Ramadan als gelebte Praxis von Gastfreundschaft und Miteinander kennenzulernen.
Verschwörungstheorien entstehen selten im luftleeren Raum, sondern greifen bereits bestehende Mythen auf und «verpacken» diese neu. Viele dieser Verschwörungserzählungen basieren auf alten, antisemitischen Narrativen.
Anhand praxisnaher Beispiele erläutert Dina Wyler wie Fachpersonen im Bildungsbereich solche Narrative erkennen und benennen können und wie darauf reagiert werden kann.
Die gegenwärtigen politischen Diskurse in den USA sind geprägt durch den sogenannten «christlichen Nationalismus». Dies wird sichtbar in der Sprache und im politischen Handeln der Trump-Administration, der Republikanischen Partei und darüber hinaus in der US-amerikanischen Rechten.
Ins Blickfeld rücken einige zentrale Konzepte, die Verbindendes zwischen all diesen kirchlich-theologischen Lagern herstellen. Insbesondere werden die Strategien des «christlichen Rekonstruktionismus» und der «Herrschaftstheologie» in Netzwerken der Neuen Apostolischen Reformation popularisiert. Längst aber sind solche Theologien eines christlichen Nationalismus auch auf internationaler Ebene gesellschaftspolitisch wirksam geworden.
Der Zeitraum der Spätantike ist besonders interessant, um die geistigen und kulturellen Durchdringungen unter den Bürgern des Römischen Reiches zu verfolgen.
Architektur, Musik und Kunst der Juden, Christen und Polytheisten durchdringen sich, obwohl es offensichtliche Unterschiede in ihrer theologischen Auffassung gibt. Dazu tauchen schöne Beispiele in der griechisch-römischen, christlichen und jüdischen Architektur und Kunst auf.
Der Vortrag möchte aufzeigen, dass Kunst ein geeignetes Feld für Ökumene und interreligiösen Dialog sein kann.
Der Vortrag nutzt Rabia als Ausgangspunkt für eine theologische Auseinandersetzung mit der spirituellen Identität im frühen Sufismus. Anhand überlieferter Aussagen und Legenden wird untersucht, wie in ihrer Figur eine spezifische Form religiöser Subjektivität zum Ausdruck kommt, die zwischen Selbstverleugnung, innerer Freiheit und göttlicher Nähe balanciert.
Gleichzeitig wird Rabia als eine Gegenfigur zur normativen Frömmigkeit betrachtet – eine Stimme, die etablierte Vorstellungen von religiöser Identität hinterfragt und neue Perspektiven eröffnet.
In den letzten Jahren sind «geschützte Räume» (Safe Spaces) zu einem zentralen Thema in Bildungs- und Gesellschaftsdiskussionen geworden.
Dieser Input beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Schutz und der Notwendigkeit eines offenen Dialogs und fragt, wie beide Konzepte im Klassenzimmer gefördert werden können.
Eine weit verbreitete Vorstellung über die islamische Welt lautet, dass sich ihre Geschichte in zwei grosse Phasen einteilen lässt. Die erste soll eine Zeit der militärischen Erfolge und der kulturellen Blüte gewesen sein, die bis ins Hohe Mittelalter reichte. Danach soll eine Phase der Stagnation und des Niedergangs begonnen haben, die im Grunde bis heute nicht überwunden sei.
Das Ziel des Vortrags ist es, diese Vorstellung zu überprüfen und zu diskutieren.
Im Vortrag von Dina El Omari werden zentrale Ansätze einer zeitgemässen, genderbewussten Auslegung des Korans vorgestellt. Sie zeigt auf, wie patriarchale Lesarten historisch gewachsen sind – und dass der Koran selbst, in seinem ethischen Kern, die Gleichwertigkeit, Gerechtigkeit und Würde aller Menschen betont.
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für feministische Theologie, islamische Studien oder interreligiöse Diskurse interessieren.
Religiöse Identität ist für viele Menschen von mehreren Faktoren geprägt und entsprechend vielfältig. Menschen beziehen sich in ihrer persönlichen Spiritualität, Zugehörigkeit, Biografie und religiösen Praxis oft auf mehr als nur eine religiöse Tradition oder Weltanschauung.
Davon hören wir und darüber sprechen und reflektieren wir gemeinsam mit Persönlichkeiten, die durch ihre Lebensgeschichte von multipler Identität unterschiedlich berührt sind und ihren eigenen Umgang damit gefunden haben.
In einer Zeit, die von Krisen, Konflikten und gesellschaftlicher Polarisierung geprägt ist, suchen viele Menschen nach neuen Erzählungen des Miteinanders.
Gemeinsam sprechen die beiden Autorinnen, Joana Osman und Dr. Mirjam Zadoff, über individuelle und gesellschaftliche Wege, Frieden nicht nur als politisches Ziel, sondern als persönliche und gemeinschaftliche Praxis zu verstehen – über Grenzen hinweg, im Angesicht von Unsicherheit, Angst und Hoffnung.
In ihrem neuen Buch plädiert Susanne Siegert für eine zeitgemässe Gedenkarbeit, die sich von der oftmals «einstudierten» kollektiven Rückschau löst.
Bei dieser Lesung stellt die preisgekrönte Autorin ihr aktuelles Werk vor und gibt Einblicke in ihre Arbeit als Content Creatorin. Über soziale Medien vermittelt sie Wissen über die Shoah an ein junges Publikum – engagiert, zugänglich und mit grosser Wirkung.