22. April 2020
Corona-Dossier Teil 4

Das ZIID hat seit dem 25. März vier Newsletter verschickt. Die darin enthaltenen Artikel befassen sich mit den verschiedensten Themen: Reinheit, Quarantäne, Pessach, Ostern und Ramadan in Zeiten von Corona, wie leben wir in Zeiten der Ungewissheit und viele weitere Themen.

Zunehmend macht sich Müdigkeit breit. Erste Lockerungsmassnahmen werden in Aussicht gestellt. Die Diskussionen werden lauter: Geht alles viel zu langsam oder alles viel zu schnell? Wir wissen es alle nicht. Was wir aber wissen: Wir werden mit und in dieser Ungewissheit noch eine Weile weiterleben (müssen).

Annette Böckler schreibt dazu: «Wir leben in diesen Wochen in Zeiten der Ungewissheit. Ich meine nicht die Corona-Zeit, ich meine die Omer-Zeit. Aber aus der Omer-Zeit kann man villeicht etwas für die Corona-Zeit lernen. Omer-Zeit

«Haben gerade die Religionen heute das Potenzial, die Postmoderne aus ihren berechnenden Gewissheiten zu entzaubern?», fragt Samuel Behloul.

Dem Islam inhärent ist die Kultur der Ambiguität, sagt Hannan Salamat.

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8. April 2020
Corona-Dossier Teil 3

Das ZIID hat seit dem 25. März vier Newsletter verschickt. Die darin enthaltenen Artikel befassen sich mit den verschiedensten Themen: Reinheit, Quarantäne, Pessach, Ostern und Ramadan in Zeiten von Corona, wie leben wir in Zeiten der Ungewissheit und viele weitere Themen. Im dritten Teil hat sich unser Fachleitungsteam mit den bevorstehenden Feiertagen, Pessach, Odern und dem beginnenden Ramadan in Zeiten von Corona befasst. 

Der gemeinsame Sederabend, mit dem Jüdinnen und Juden den Abend vor dem Pessachfest begehen, wird heute eben nicht in grösseren Gemeinschaften stattfinden. «Mose mahnt:’Von euch soll niemand aus dem Haus gehen bis morgen», denn draussen zog ein Todesengel durch die Strassen. Das erste Pessach feierte man also in Quarantäne», schreibt Annette Böckler.

Dieses Jahr gibt es an Ostern kein «Eiertütsche“, weder zuhause im Kreis der Grossfamilie noch unter den Bögen beim Zürcher Rathaus. Dass das Geheimnis des Osterfests auch eine Provokation ist und warum genau jetzt, in Zeiten von Corona, zum Nachdenken anregt, aber auch Hoffnung ist, erklärt Samuel Behloul.

In zwei Wochen beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan, bei dem, neben der individuellen spirituellen Erfahrung des Fastens, die Gemeinschaft beim nächtlichen Fastenbrechen eine grosse Rolle spielt: «Das arabische Wort saum wird meistens mit Fasten übersetzt. …

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1. April 2020
Corona-Dossier Teil 2

Das ZIID hat seit dem 25. März vier Newsletter verschickt. Die darin enthaltenen Artikel befassen sich mit den verschiedensten Themen: Reinheit, Quarantäne, Pessach, Ostern und Ramadan in Zeiten von Corona, wie leben wir in Zeiten der Ungewissheit und viele weitere Themen.

Am 1. April haben wir keine Scherze gemacht. Aber uns mit den neuen Verhaltensregeln auseinandergesetzt.
Zwei Meter Abstand – „Wir verordnen soziale Distanz und finden sie nötig, weil es eine Krankheit einzudämmen gilt. Wir haben noch nicht jene Mittel, die wir haben müssten, um die Krankheit in den Grift zu bekommen. Das aber trifft auch auf den Aussatz zu. Man schloss Aussätzige nicht aus Willkür aus“, schreibt Hanspeter Ernst.

„Vor allem 9/11 war jener Moment, in dem wir das Gefühl dass sich die Geschichte teilt und wir die Welt als ein „Vorher“ und ein „Nachher“ beschreiben können. Alle waren sich einig, dass nichts mehr so sein werde, wie es vorher war .„Rein’sein in einer verfügbaren Welt“ von Samuel Behloul.

Hände waschen – „Mann könnte meinen, die Tora hätte unsere Zeiten bereits geahnt, und nun erschrecken, dass diese Zeiten ewig dauern sollten … doch weit gefehlt. Annette Böcklers Artikel „Waschungen im Judentum in Zeiten von Covid19 und

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25. März 2020
Corona-Dossier Teil 1

Das ZIID hat am 25. März einen Newsletter verschickt. Die darin enthaltenen Artikel befassen sich mit den verschiedensten Themen: Reinheit, Quarantäne, Pessach, Ostern und Ramadan in Zeiten von Corona, wie leben wir in Zeiten der Ungewissheit und viele weitere Themen. In unserem Dossier haben wir Ihnen die Artikel zusammengestellt. 

Newsletter vom 25. März 2020
Welche Herauforderungen stellen sich jetzt den drei abrahamitischen Religionen? Alle drei bauen auf der Gemeinschaft, die gerade jetzt nicht phyisisch sein darf.
Annette Böckler schreibt, jetzt entstehe ein neues Judentum des 21. Jahrhunderts.
Samuel Behloul machte sich Gedanken zum Thema „Kirche, Corona und die Kraft des Gebets“.
Hannan Salamat beschreibt in ihrem Aritkel „Allein mit dem Virus“, die Gedanken eines Imams in Zeiten von Social Distancing.

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