8. Juni 2023
Trauma und Resilienz mit Boris Cyrulnik

«Das Leben des französischen Neurologen und Psychiaters Boris Cyrulnik begann mit einem Trauma: Seine Eltern wurden von den Nazis getötet. Er selbst entkam mit sechs Jahren nur knapp dem Tod. Heute ist der 85-Jährige ein international gefragter Experte, wenn es um Traumata und Resilienz geht.»

Sternstunde Philosophie ¦ 21.05.2023

Das tiefgründige und hörenswerte Gespräch finden Sie hier:
Sternstunde Philosophie – Boris Cyrulnik – Trauma und Resilienz – Play SRF

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2. Mai 2023
Erinnerungen an eine Theologin

«Vor zwanzig Jahren ist Dorothee Sölle gestorben. Bleibende Eindrücke hat sie in persönlichen Begegnungen hinterlassen, aber auch durch ihre Texte.

Sie war eine umstrittene, aber auch eine einflussreiche protestantische Theologin: Dorothee Sölle. In Köln geboren, studierte Sölle Philosophie und Philologie, wechselte zur Theologie und besuchte auch Germanistik-Vorlesungen. Sie heiratete den Maler Dietrich Sölle, gebar drei Kinder und arbeitete als Gymnasiallehrerin und Journalistin. In den 1960er-Jahren setzte sie sich in Nachtgebeten ein für Pazifismus und Ökologie. 1969 heiratete sie Fulbert Steffensky und wurde erneut Mutter. Am 27. April 2003 erlitt Sölle im baden-württembergischen Göppingen im Alter von 73 Jahren einen Herzinfarkt, an dessen Folgen sie starb.»

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ref.ch ¦ Johanna Wedl ¦ 26.04.2023

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27. April 2023
Papst Franziskus gibt Frauen Stimmrecht bei Bischofssynode

«Mindestens 40 Frauen dürfen im Oktober erstmals abstimmen. Sie stellen damit über zehn Prozent im beratenden Gremium. 

Erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche werden zur nächsten grossen Bischofskonferenz in Rom auch Frauen als reguläre Mitglieder eingeladen. Bei der Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode im Oktober sollen mindestens 40 Frauen – darunter Ordensfrauen und Laien – mit Stimmrecht dabei sein.»

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Tagesanzeiger 26.04.2023

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7. März 2023
Sufismus – Das Herz der islamischen Gottversunkenheit

Es gibt einen volkstümlichen Islam, jenseits starrer institutioneller Vorgegebenheiten. Formen der Volksfrömmigkeit stellen auch in der muslimischen Religion einen wichtigen Bestandteil gelebter Alltagskultur dar. Diese vielleicht ungewohnte Herangehensweise hat sich der Ethnologe, Islamwissenschaftler und Schriftsteller Jürgen Wasim Frembgen zu eigen gemacht. Seine Beobachtungen hat er im Rahmen einer musikalisch umrahmten Abendveranstaltung einem bunt durchmischten Publikum präsentiert. Das Zürcher Institut für den Interreligiösen Dialog (ZIID) hat den Abend veranstaltet und eröffnete damit eine erkenntniserweiternde Perspektive auf die mystische Ausformung muslimischer Gottergebenheit.

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Aufbruch – 12. Februar 2023 von Gian Rudin

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28. Februar 2023
„Auschwitz liegt auch in der Schweiz“ – Podcast mit Jacques Picard und Dina Wyler

„Auschwitz liegt nicht in der Schweiz“ sagte Bundespräsident Delamuraz 1996 zur Abwehr jüdischer Forderungen im Zusammenhang der „nachrichtenlosen Vermögen“ von Opfern der Shoa auf Schweizer Banken. Über die schweizerischen Verwicklungen mit den NS-Verbrechen und das diesbezügliche Verdrängen und Erinnern diskutiere ich mit Prof. Jacques Picard, Präsident der Stiftung jüdische Zeitgeschichte der ETH-Zürich und Dina Wyler, ehem. Leiterin der Stiftung gegen Antisemitismus und Rassismus.In der NS-Zeit wurde vielleicht 15’000 Juden und Jüdinnen die Zuflucht in die Schweiz verweigert. Gemäß Picard war „tatsächlich diese Abweisungspolitik auch antisemitisch eingegeben (..) Zumindest bei einem Teil der Behörden war der Jude der unerwünschte Ausländer, mit dem man gleichzeitig und vorgeblich auch das nationalsozialistische Gedankengut an der Grenze abhalten und wegstellen konnte. 

„Auschwitz liegt auch in der Schweiz“ – mit Jacques Picard und Dina Wyler – Tim Guldimann – Debatte zu Dritt | Podcast on Spotify

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17. Januar 2023
Friedliches Miteinander durch respektvollen und zugewandten Dialog

Das «Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog» (ZIID) engagiert sich seit 1994 für den Dialog zwischen Christentum, Judentum und Islam. Gemäss Klischee haben genau diese Religionen einen starken Absolutheitsanspruch und suchen entsprechend nicht den Dialog. «Die Menschen, die an unsere Veranstaltungen kommen oder Interesse an unserer Arbeit haben, sind generell bereit zum Dialog», erklärt Geschäftsführerin Beatrice Frei Guélat.

Interview hier hören:
Christentum, Judentum und Islam im Gespräch (erf-medien.ch)

Radio Life Channel
Publiziert: 11.01.2023
© Online-Redaktion ERF Medien…

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11. Januar 2023
Wer ist Messias? Antworten aus Judentum, Christentum und Islam – Gespräch mit Tabitha Walther, Alfred Bodenheimer und Amir Dziri

«Der» Messias fasziniert, auch heute. Sogar Netflix widmete ihm eine eigene Serie: «Messiah». Doch was steckt hinter dem Begriff «Messias», dem «Gesalbten». Welche Bedeutung, welche Vorstellungen? Und wie sehr unterscheiden sich die Vorstellungen in Judentum, Christentum und Islam?

Krieg, Hunger, Klimakatastrophe: Die Welt von heute hätte einen Messias dringend nötig – oder zumindest ein messianisches Zeitalter. Doch passt die Vorstellung von einem Retter, der Gerechtigkeit und Friede bringt, in unsere Zeit? Wie kann sie helfen, mit schwierigen Zeiten umzugehen, dem Leben vielleicht sogar einen Sinn zu geben? Die Perspektiven-Sendung zum Messias ist der Beginn einer Trialog-Serie. Sie widmet sich zentralen Figuren und Themen in Bibel und Koran. Messias, Jona, Maria oder Abraham – sie alle bedeuten viel in Judentum, Christentum und Islam. Aber sie bedeuten Unterschiedliches. Beim Trialog über diese identitätsstiftenden Figuren geht es nicht um die Frage: «wer hat recht». Es geht um gegenseitige Bereicherung und Horizonterweiterung.

Zu Wort kommen:
Alfred Bodenheimer, Professor für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums an der Universität Basel.
Tabitha Walther, Fachleiterin Christentum beim Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID und Theologin, evangelisch-reformierte Pfarrerin.
Amir Dziri, Professor für islamische Studien und Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft …

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9. Januar 2023
Blinde Flecken – Zürich und der Kolonialismus

Die Ausstellung im Stadthaus «Blinde Flecken – Zürich und der Kolonialismus» will ein grösseres Bewusstsein für die kolonialen Verflechtungen Zürichs schaffen.

Vernissage: Donnerstag, 19. Januar 2023 um 19 Uhr.
Die Vernissage ist öffentlich. Der Eintritt frei.

Ausstellung und Begleitprogramm im PDF Format

Eine Ausstellung von Stadt Zürich Kultur

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9. Januar 2023
Papst Benedikt XVI und sein Vermächtnis

Die Totenmesse für den zurückgetretenen Papst Benedikt XVI hält Papst Franziskus. Diese «Zeit der zwei Päpste» ist einmalig in der neueren Kirchengeschichte und hat viele Spuren hinterlassen. Wie geht es weiter im Vatikan? SRF-Religionsexpertin Judith Wipfler schaut zurück und nach vorne.

Sendung hier hören

Moderation: Karoline Arn

05.01.2023, 13:00 Uhr / Radio SRF…

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4. Januar 2023
Umstrittener Brückenbauer – Benedikt und die Juden: Ein Nachruf auf den emeritierten Papst aus jüdischer Sicht

«Papst Benedikt XVI. war eine Schlüsselfigur des katholisch-jüdischen Dialogs in einer schwierigen Zeit. Er hat auf seine Weise vieles vorangebracht, auch wenn er nicht immer unumstritten war. Er trat kein leichtes Erbe an. Sein Vorgänger, Johannes Paul II., war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und verstand es, mit wichtigen Gesten und den richtigen Worten auf jüdischer Seite großes Vertrauen zu schaffen und damit eine weitere Vertiefung des Dialogs zu ermöglichen.»
Jüdische Allgemeine, Rabbiner Jehoschua Ahrens,  31.12.2022


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