31. Oktober 2023
Wie kann die Gesellschaft den Nahostkonflikt konstruktiv diskutieren?

Gespräche und Diskussionen über den Nahostkonflikt werden schnell emotional – auf politischer Ebene sowie im Alltag. Hannan Salamat und Dina Wyler vom «Zürcher Instituts für interreligiösen Dialog» klären auf, wie der Diskurs konstruktiv gestaltet werden kann.

Wie kann die Gesellschaft den Nahostkonflikt konstruktiv diskutieren? – 4×4 Podcast – SRF

31.10.2023 ¦ Radio SRF…

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7. März 2023
Sufismus – Das Herz der islamischen Gottversunkenheit

Es gibt einen volkstümlichen Islam, jenseits starrer institutioneller Vorgegebenheiten. Formen der Volksfrömmigkeit stellen auch in der muslimischen Religion einen wichtigen Bestandteil gelebter Alltagskultur dar. Diese vielleicht ungewohnte Herangehensweise hat sich der Ethnologe, Islamwissenschaftler und Schriftsteller Jürgen Wasim Frembgen zu eigen gemacht. Seine Beobachtungen hat er im Rahmen einer musikalisch umrahmten Abendveranstaltung einem bunt durchmischten Publikum präsentiert. Das Zürcher Institut für den Interreligiösen Dialog (ZIID) hat den Abend veranstaltet und eröffnete damit eine erkenntniserweiternde Perspektive auf die mystische Ausformung muslimischer Gottergebenheit.

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Aufbruch – 12. Februar 2023 von Gian Rudin

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17. Januar 2023
Friedliches Miteinander durch respektvollen und zugewandten Dialog

Das «Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog» (ZIID) engagiert sich seit 1994 für den Dialog zwischen Christentum, Judentum und Islam. Gemäss Klischee haben genau diese Religionen einen starken Absolutheitsanspruch und suchen entsprechend nicht den Dialog. «Die Menschen, die an unsere Veranstaltungen kommen oder Interesse an unserer Arbeit haben, sind generell bereit zum Dialog», erklärt Geschäftsführerin Beatrice Frei Guélat.

Interview hier hören:
Christentum, Judentum und Islam im Gespräch (erf-medien.ch)

Radio Life Channel
Publiziert: 11.01.2023
© Online-Redaktion ERF Medien…

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11. Januar 2023
Wer ist Messias? Antworten aus Judentum, Christentum und Islam

«Der» Messias fasziniert, auch heute. Sogar Netflix widmete ihm eine eigene Serie: «Messiah». Doch was steckt hinter dem Begriff «Messias», dem «Gesalbten». Welche Bedeutung, welche Vorstellungen? Und wie sehr unterscheiden sich die Vorstellungen in Judentum, Christentum und Islam?

Krieg, Hunger, Klimakatastrophe: Die Welt von heute hätte einen Messias dringend nötig – oder zumindest ein messianisches Zeitalter. Doch passt die Vorstellung von einem Retter, der Gerechtigkeit und Friede bringt, in unsere Zeit? Wie kann sie helfen, mit schwierigen Zeiten umzugehen, dem Leben vielleicht sogar einen Sinn zu geben? Die Perspektiven-Sendung zum Messias ist der Beginn einer Trialog-Serie. Sie widmet sich zentralen Figuren und Themen in Bibel und Koran. Messias, Jona, Maria oder Abraham – sie alle bedeuten viel in Judentum, Christentum und Islam. Aber sie bedeuten Unterschiedliches. Beim Trialog über diese identitätsstiftenden Figuren geht es nicht um die Frage: «wer hat recht». Es geht um gegenseitige Bereicherung und Horizonterweiterung.

Zu Wort kommen:
Alfred Bodenheimer, Professor für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums an der Universität Basel.
Tabitha Walther, Fachleiterin Christentum beim Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID und Theologin, evangelisch-reformierte Pfarrerin.
Amir Dziri, Professor für islamische Studien und Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft …

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30. November 2022
Erinnern, und gleich wieder vergessen – so nicht!

Die Schweiz ist stolz auf ihre Neutralität, aber genau das Gefühl der Einzigartigkeit und des Einzelfalldasein führen dazu, dass das Erinnern nicht ernst genommen wird. Vielmehr nehmen viele eine Pose ein, tun so, als würden sie sich erinnern – Erinnerungstheater nennen Dina Wyler, Politikwissenschaftlerin, die im Bereich Antisemitismus und Antirassismus arbeitet, und Hannan Salamat, Mitarbeiterin beim ZIID und engagiert im Thema Erinnerungskultur, diesen Vorgang. Die beiden sezieren in ihrem Gespräch die Erinnerungskultur der Schweiz und darüber hinaus.

(21) Erinnern, und gleich wieder vergessen – so nicht! – memleket – stimmen der neuen schweiz | Podcast auf Spotify

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31. Oktober 2022
Im Glauben reden viele Sprachen ein Wörtchen mit

«Die religiöse Schweiz spricht viele Sprachen. Das hat mit Migration zu tun – liegt aber auch an den Religionen selbst.

Rund 800 christliche fremdsprachige Gemeinden gibt es in der Schweiz. Das sind teils eigenständige Migrationskirchen, teils bieten Landeskirchen fremdsprachige Gottesdienste an.

40 Prozent der römisch-katholischen Gläubigen in der Schweiz haben ihre Wurzeln im Ausland. Deshalb unterhält die römisch-katholische Landeskirche 110 Seelsorgestellen speziell für Fremdsprachige. Sie sind meist in sogenannten «Missionen» organisiert.»

SRF, Judith Wipfler, 04.09.2022

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Religion und Mehrsprachigkeit – Im Glauben reden viele Sprachen ein Wörtchen mit – Kultur – SRF

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19. Oktober 2022
29. August 2022
Gott polyglott – von der Mehrsprachigkeit religiöser Menschen – ZIID

Schon Kinder lernen Hebräisch, Thailändisch, Arabisch oder Sanskrit. Das sind die Sprachen ihrer heiligen Schriften und Gebete. Daneben sprechen sie Mundarten, Muttersprachen, Standartsprachen. Was bringt religiösen Menschen diese Mehrsprachigkeit? Die Theologin Tabitha Walther gibt Auskunft.

Gott polyglott – von der Mehrsprachigkeit religiöser Menschen – Perspektiven – SRF

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