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Navid Kermani: “Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen”

Religion - Migration - Zeitfragen
Sonntag, 18.09.2022
18:00
 - 19:30
Kulturhaus Helferei Kirchgasse 13
8001 Zürich
Schweiz
CHF 30.00

Lesung und Gespräch

Im Spannungsfeld von klassischer deutscher Literatur, islamischer und westlicher Mystik, amerikanischer Gegenkultur und europäischem Geist findet Navid Kermani immer neue Gedankenbögen. Und jetzt kommt der Friedenspreisträger erstmals für eine Lesung und ein Gespräch mit Prof. Alois Maria Haas für eine Buchpremiere nach Zürich.

Abend für Abend erzählt ein Vater seiner Tochter von der Religion – nicht nur von der eigenen, dem Islam, sondern von den Religionen überhaupt, von Gott und dem Nichts, von Liebe und Tod. Und ist bald bei der grossen Frage, die sich alle Kinder stellen und viele vergessen, wenn sie erwachsen geworden sind: Warum bin ich und warum ist nichts?

Auf folgende Themen wird Navid Kermani zusätzlich eingehen:

  • Wie entsteht Religion?
  • Was ist überhaupt eine religiöse Haltung?
  • Wie Religion helfen kann, unsere Welt zu verstehen.
  • Warum Religion nichts ist, was im Himmel geschieht.
  • Warum Religion und Wissenschaft nicht im Widerstreit sein müssen.
  • Wann und wie Transzendenz im Idealfall möglich ist. / Warum – selbst wenn wir nicht an Gott glauben – Religion essentiell bleibt.

Es geht dem Bestsellerautor um Denkanstösse, um Grenzen und Gemeinsamkeiten und damit um nichts geringeres als um die Auseinandersetzung mit uns selbst, unserem Sein, dem Ursprung der Welt. Eine Verzauberung ist dieses Buch, ein wahrer Erkenntnisgewinn, ein poetisches Meisterstück, unglaublich persönlich, gerade weil Navid Kermani auch ins Dunkle zu schreiben wagt und das Vertrauen, die Ratlosigkeit nicht überdeckt. Aber natürlich auch, weil seine Sprache und seine Gedanken, sein Wissen aus zwei Kulturen einzigartig sind, so hell und so tief.

„Eine der aufregendsten intellektuellen Stimmen Deutschlands“. New York Review of Books

Navid Kermani wurde für seine Romane, Essays und Reportagen vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Hölderlin-Preis sowie dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels.

Alois Maria Haas war Professor an der McGill University in Montreal und Zürich. Im Spannungsfeld zwischen Literaturwissenschaft, Philosophie und Mystik schuf er ein überragendes Werk: „Mystik als Aussage“, Suhrkamp Verlag

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Parabola Forum Zürich statt.

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Preis
CHF 30.00
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