Kulturelle Vielfalt in der antiken römischen Kunst
18:30 - 20:30
8005 Zürich
Ein Vortrag mit dem serbisch-orthodoxen Kirchenmaler und Kunsthistoriker Miroslav Simijonović
Die Bürgerinnen und Bewohner des antiken Römischen Reiches bildeten eine kulturell vielfältige Gesellschaft.
Der Zeitraum der Spätantike ist besonders interessant, um die geistigen und kulturellen Durchdringungen unter den Bürgern des Römischen Reiches zu verfolgen. Die christliche Spiritualität und Kultur entstanden aus der jüdischen Kultur heraus. Doch in der Zeit vom 2. bis zum 4. Jahrhundert beginnt eine Phase spontaner Harmonisierung dieser christlichen Kultur mit antiker, griechischer oder römischer Kultur. Diese Periode brachte deshalb überraschende gegenseitige Beeinflussungen in der damaligen zivilisierten Gesellschaft hervor:
Architektur, Musik und Kunst der Juden, Christen und Polytheisten durchdringen sich, obwohl es offensichtliche Unterschiede in ihrer theologischen Auffassung gibt. Dazu tauchen schöne Beispiele in der griechisch-römischen, christlichen und jüdischen Architektur und Kunst auf.
Der Vortrag möchte aufzeigen, dass Kunst ein geeignetes Feld für Ökumene und interreligiösen Dialog sein kann.
Nach dem Vortrag und dem Apéro möchten wir gemeinsam ins Gespräch kommen und diskutieren, ob und wie sich gewisse Aspekte des Vortrags auch heute noch als relevant erweisen.
Referent:
Pfarrer Dr. Miroslav Simijonović
Inhaltliche Verantwortung und Moderation:
Dr. Tabitha Walther
Wegen der orthodoxen Fastenzeit ist der Apéro vegan.



