Geburt
18:15 - 21:00
8005 Zürich
Ein muslimisch-jüdisch-christlicher Trialog
Geburt markiert den Übergang ins Leben. Sie ist ein tiefgreifendes, mitunter dramatisches Ereignis, das für die Beteiligten Glück und Schmerz, Ergriffenheit und Grenzerfahrung mit sich bringt. Sie bringt Menschen auch in Verbindung mit der Zerbrechlichkeit und dem Wunder von neuem Leben und den damit verbundenen Zukunftswünschen und existenziellen Ängsten.
Wir hören dazu drei Kurzvorträge aus muslimischer, jüdischer und christlicher Perspektive. Die Referentinnen werden drei unterschiedliche Zugangsweisen wählen. Diese entsprechen ihrem jeweiligen Bezug zum Thema Geburt im praktischen Alltag, in der religiösen Gemeinschaft, in ihrem Beruf und der theologischen Orientierungshilfe.
Der Abend greift persönliche, weltanschauliche und gesellschaftliche Herausforderungen auf, die mit dem Thema Geburt verbunden sind.
Nach den Kurzvorträgen sind wir zu einem einfachen Apéro eingeladen und niederschwelligen Begegnungen. Zum Abschluss kommen wir mit den Expertinnen und miteinander in ein vertiefendes und reflektierendes Gespräch.
Diese Vorträge sind beim interreligiösen Frauenparlament 2025 in Schlieren auf ein starkes Echo gestossen. Das ZIID möchte die Arbeit des interreligiösen Frauenparlaments sichtbar machen und diese zentrale interreligiöse Plattform mit diesem Abend in Zürich einem breiteren Publikum zugänglich machen und ein vertieftes Gespräch und eine vertiefte Auseinandersetzung mit den ethischen, gesellschaftlichen und persönlichen Fragen ermöglichen.
Referentinnen:
Yasemin Duran (Vereinigung Islamischer Organisationen Zürich VIOZ)
Ein Zeichen Gottes: Von einer Zelle zum Leben, die Stadien in der Schwangerschaft, Geburt und seine Rituale
Steffi Bollag (Israelitische Gemeinde Basel IGB)
«Mejaledet» — die Kindsflüsterin: Hebammen im Judentum
Dr. Angela Büchel Sladkovic (Römisch-Katholische Kirche Region Bern)
Geburtlich leben: Eine Spiritualität des Anfangens
Moderation:
Pfarrerin Dr. Tabitha Walther
Programmkonzeption:
Pfarrerin Dr. Tabitha Walther und Interreligiöses Frauenparlament



