Voids and Voices richtet sich an Nachkommen von Holocaustüberlebenden und macht die Stimmen der dritten und vierten Generation hörbar und sichtbar. Das Projekt eröffnet einen Raum, um sich der eigenen Familiengeschichte anzunähern, Leerstellen zu erkunden und eine eigene Sprache dafür zu entwickeln. So trägt Voids and Voices zu einer lebendigen Erinnerungskultur bei, die über performatives Gedenken hinausgeht. Es vernetzt Nachkommen der dritten und vierten Generation, schafft neue und zeitgemässe Zugänge zum Thema und ermöglicht es, über biografische Leerstellen und Brüche zu sprechen.

Ideengeberin und Co-Projektleitung: Dina Wyler (ZIID)
Co-Projektleitung: Anna Fersztand (UZH)

Workshop mit dem Archiv für Zeitgeschichte

Im Sommer 2026 erfolgt ein erster Workshop in Zusammenarbeit mit dem Archiv für Zeitgeschichte.

Wie finde ich Informationen zu Familienangehörigen, die während der Wirren des Zweiten Weltkriegs in Europa unterwegs waren? Oft wird innerhalb der Familie nicht oder zu wenig über die Familiengeschichte im Zusammenhang mit der Schoah, über die Flucht oder über ermordete Familienmitglieder gesprochen. Im Workshop im Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich lernen wir, welche Möglichkeiten es gibt, Informationen zur eigenen Familiengeschichte zu finden. Neben der Dokumentationsstelle Jüdische Zeitgeschichte des Archivs für Zeitgeschichte werden verschiedene schweizerische und internationale Gedächtnisinstitutionen vorgestellt und aufgezeigt, in welchen Fällen sie weiterhelfen können.

Wann: Sonntag, 21. Juni 2026, 12.00-16.00 Uhr

Wo: Archiv für Zeitgeschichte, Hirschengraben 62, 8092 Zürich

Referentin: Sabina Bossert, Fachreferentin Jüdische Zeitgeschichte

Zielgruppe: Nachkommen von Holocaustüberlebenden der dritten und vierten Generation 

Ausblick

Aufbauend auf weiteren Workshops und Inputs können die Teilnehmenden ihre Fragen, Anliegen und Perspektiven in einem Schreibworkshop bearbeiten. Die entstandenen Texte werden anschliessend multimedial aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen dienen nicht nur der Dokumentation, sondern machen die Perspektiven der Teilnehmenden sichtbar und ermöglichen ihr Einfliessen in bestehende Diskurse oder Ausstellungsformate.

Flyer als PDF hier downloaden!

Anmeldung zum Workshop

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Wie geht es weiter?

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