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SUMMARY:Trotzdem Sprechen
DESCRIPTION:«Trotzdem Sprechen» ist ein Ende April 2024 erschienener Sammelband\, der die Bedeutung des Dialogs in zunehmend gespaltenen Gesellschaften betont. \nSpätestens seit dem 7. Oktober\, dem Hamas-Massaker in Israel und der folgenden Bombardierung Gazas sowie der daraus resultierenden humanitären Katastrophe\, finden Menschen in allen Teilen der Gesellschaft sich wieder in einer neuen Isolation oder gar Angst. \nDie Herausgeberinnen Lena Gorelik\, Miryam Schellbach und Mirjam Zadoff lassen in dem Sammelband unterschiedliche Menschen zu Wort kommen\, die zeigen\, wie man trotz unterschiedlicher Perspektiven im Gespräch bleiben kann. \nWir haben einige der Autorinnen eingeladen und reflektieren gemeinsam über die Notwendigkeit\, Grenzen zu überwinden\, gemeinsame Allianzen zu schaffen und warum Antisemitismus und Rassismus dabei oftmals reale Barrieren darstellen. \nLeitung: Hannan Salamat \nIm Rahmen von «Zürich liest!» und in Kooperation mit dem Theater Neumarkt \nAnmeldung und weitere Informationen über Theater Neumarkt
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SUMMARY:E wie Erinnern
DESCRIPTION:Postmigrantische Perspektiven in eigener deutscher Lyrik – multimedial und interaktiv. Elona Beqiraj und Fatbardh Kqiku teilen ihre Gedichte und sprechen aus einer queeren\, feministischen Perspektive über Themen wie Krieg\, Flucht\, Vaterfigur\, Liebe und Trauer\, Homosexualiät im albanischen Kontext. \n© Alin Daghestani\nLesung und Gespräch. Postmigrantische Perspektiven in eigener deutscher Lyrik – multimedial und interaktiv. Die Autorin Elona Beqiraj und der Autor Fatbardh Kqiku teilen ihre Gedichte und kommen in einen Dialog über das Leben in der «Diaspora». Mit ihren Werken «Und wir kamen jeden Sommer» (Beqiraj\, 2019) sowie «Zwischen den Rissen» (Kqiku\, 2021)\, zeigen Elona und Fatbardh unterschiedliche Erfahrungswelten migrantischer Menschen in der «Diaspora» auf\, die mehr als ihre «Identitätskrise» sind und keineswegs als eine homogene Gruppe betrachtet werden sollten. Aus einer queeren und feministischen Perspektive sprechen sie über Themen wie Krieg und Flucht\, Vaterfigur\, Liebe und Trauer\, Homosexualität im albanischen Kontext und Othering in Deutschland. \nAnmeldung über die Seite vom Theater Neumarkt! \n  \n  \nIm Rahmen von «Zürich liest» \n 
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SUMMARY:E wie ErinnernUm mich herum Geschichten
DESCRIPTION:Krieg\, Gewalt und Flucht hinterlassen Spuren\, sichtbare wie auch unsichtbare. Der bewusste Umgang mit der Vergangenheit ist besonders bei schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen zentral. Werden traumatische Erfahrungen und Unrecht ausgeklammert\, schwächt das sowohl die Grundlagen einer lebenswerten Gegenwart als auch die Aussicht auf Frieden in der Zukunft. \nEine umsichtige Erinnerungskultur und die verbindliche Auseinandersetzung mit Fragen der Verantwortung sind ein wichtiger Schlüssel zur Heilung und verhindert anhaltende Verbitterung\, Resignation und Spaltung. \nSeba und Luna verschmelzen Erzählung und Musik\, setzen Erinnerungen in neue Kontexte\, schaffen Räume und kreieren ein einmaliges Hörerlebnis. Alltagsgegenstände erinnern aus einer ungewöhnlichen Erzählperspektive. Unter einem Brennglas werden Lebenswirklichkeiten\, Momente und Emotionen eingefangen\, und so verschwimmen die Grenzen zwischen Heimat und Diaspora\, und das\, was bleibt\, sind die Erlebnisse\, an denen uns die mysteriösen Gegenstände teilhaben lassen. \n \nMit Luna Al-Mousli\, Seba Kayan u. a \n  \nIn Kooperation mit recollect Syria und Theater Neumarkt\n\n>>> Anmeldung hier <<< \n  \nrecollect Syria ist ein gemeinnütziger\, steuerbefreiter Verein mit Sitz in Zürich. Er ging hervor aus der Weiterentwicklung und Umbenennung des im Jahre 2013 gegründeten Vereins «Syrian Refugee Crisis» und unterstützt Vergangenheits- und Zukunftsarbeit syrischer Menschen\, die Krieg\, Gewalt und Flucht erlebt haben. Der Verein fördert ausgewählte Projekte in den Bereichen mentaler Gesundheit\, kollektives Gedächtnis und gesellschaftliche Versöhnung und leistet dadurch einen Beitrag zum nachhaltigen Wiederaufbau Syriens. Sie können an dem Abend und darüber hinaus Projekte von recollect Syria unterstützten. Mehr Informationen: www.recollect.ch \nSeba Kayan ist ein Wiener DJ und Künstlerin. Ihre Musik hat einen forensischen\, politischen und metaphorischen Ansatz. Durch Stöbern in verschiedenen Musikarchiven sammelt sie verschollene Stücke. In ihrem musikalischen Spektrum trifft Techno auf anatolische Klänge. Es soll keine binäre Vision einer abendländischen vs. orientalischen Welt geschaffen werden\, sondern beide Kulturen sollen verkörpert und miteinander verwoben werden. \nLuna Al-Mousli geboren 1990\, aufgewachsen in Damaskus\, lebt und arbeitet als Autorin\, Grafik Designerin und Impulsgeberin in Wien. Sie erhielt ihr Diplom für Grafik Design an der Universität für Angewandte Kunst. Lunas Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Literatur\, Kunst und Aktionismus. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Menschen\, ihre Geschichten und vielschichtigen Bedürfnisse. Für ihr Debüt «Eine Träne. Ein Lächeln. Meine Kindheit in Damaskus» (weissbooks.w\, 2016) wurde sie unter anderem mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. 2022 erschien ihr Buch «Um mich herum Geschichten» im Edition W Verlag.
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SUMMARY:ERINNERUNGSFUTUR
DESCRIPTION:Ob steinernes Mahnmal\, goldglänzende Stolpersteine\, gross inszenierte Gedenkmärsche\, Tribunale oder ein Instagram-Kanal für Sophie Scholl: wenn es um Formen des kollektiven Erinnerns geht\, scheint die Kreativität für neue Initiativen grenzenlos. Gleichzeitig ist Erinnerung eine umkämpfte Ressource. Sie kann nicht nur gemeinsame Identitäten schaffen\, sondern auch der Ausgrenzung dienen\, indem sie bestimmt\, wessen Geschichte dazugehört und wessen nicht. Erinnerung kann exklusiv sein oder plural und multidirektional. Wem also dient unsere Erinnerungskultur? Welche Denkmuster werden durch sie reproduziert und welche Rollen zementiert? Und wer bestimmt in einer pluralen Gesellschaft eigentlich\, woran und wie erinnert wird? \nDiesen Fragen stellen sich Engagierte an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxisinterventionen aus der Schweiz\, Österreich und Deutschland gemeinsam. Sie schauen sich Berg- und Talfahren der Erinnerung in unseren Ländern an und öffnen Zukunftsmodelle über Landesgrenzen hinweg. \nWährend der Veranstaltung wird ein Podcast für «ERINNERUNGSFUTUR» aufgenommen. \nERINNERUNGSFUTUR ist die Podcast-Reihe der Coalition for Pluralistic Public Discourse. Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe\, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. \nGäste: \n\nKatharina Morawek (CH/AT)\, Kuratorin und baut Labore für gesellschaftliche Transformation\nDina Wyler (CH)\, Internationale Beziehungen und Religion\, Vorstandsmitglied Paul Grüninger Stiftung und ZIID\nNina Prader (AT/D)\, Künstlerin\nIzabel Barros (CH/BRA) Historikerin\, dekoloniale Feministin und antirassistische Aktivistin\n\nModeration: \n\nHannan Salamat (CH/ D)\, Projektleiterin not_your_bubble\, Kuratorin ausARTen\, Fachleiterin ZIID\nMax Czollek (D)\, Lyriker und Publizist\n\nKuration: Hannan Salamat \n  \n>>> Anmeldung über Theater Neumarkt <<< \n  \nHerzlichen Dank an: \n \n\nHerzlichen Dank auch an unsere weiteren Unterstützer:\n\nFachstelle für Rassismusbekämpfung\nKanton Zürich – Direktion der Justiz und des Innern\nÖsterreichisches Kulturforum Bern\nPaul Grüninger Stiftung\nStiftung Mercator Schweiz
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SUMMARY:Was kann Kunst?
DESCRIPTION:Kunst stellt Grenzen infrage und legt den Finger bewusst in Wunden. Kunst spricht Themen an und aus\, die schwer fassbar sind. Sie kann so gesellschaftliche Schieflagen sichtbar machen. Wie können Menschen mit unterschiedlichen strukturellen Diskriminierungserfahrungen Kunst für sich nutzen und zu einem Medium der Selbstermächtigung werden lassen? Wie sieht die Teilhabe und die Zugänglichkeit von öffentlichen Kunst- und Kulturinstitutionen aus? Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Über das und vieles mehr möchten wir mit Autor:innen und Künstler:innen aus Deutschland\, der Schweiz und Österreich sprechen. \nGäste:  \n\nShqipe Sylejmani\, Autorin\, PR & Kommunikation\nDuygu Ağal (sie/er)\, Queer-Aktivist:in und Autor:in aus Berlin\nSalam Oida\, Online-Content zu muslimischem Leben in Österreich\nausARTen\, Sapir von Abel und Erkan Inan\nMusik von Chip Deva\, Singer & Songwriter aus Zürich\, albanischer Herkunft und aufgewachsen in Deutschland\n\nModeration: Merita Shabani (Baba News) \nKuration: Tine Milz und Hannan Salamat \n  \n>>> Anmeldung über Theater Neumarkt <<< \n  \nHerzlichen Dank an: \n \n\nHerzlichen Dank auch an unsere weiteren Unterstützer:\n\nFachstelle für Rassismusbekämpfung\nKanton Zürich – Direktion der Justiz und des Innern\nÖsterreichisches Kulturforum Bern\nPaul Grüninger Stiftung\nStiftung Mercator Schweiz\n\n\n\n  \nWeitere Kooperationspartner: re:tell kollektiv
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DESCRIPTION:Mit dem um sich greifenden Corona-Virus verbreiten sich auch Verschwörungstheorien drastisch. Diese entstehen selten im luftleeren Raum\, sondern greifen bereits bestehende Mythen auf und «verpacken» diese neu. Viele dieser Erzählungen enthalten antisemitischen Narrativen. \nWeshalb das so ist und wie sich diese Narrative äussern\, erläutert Dina Wyler anhand konkreter Beispiele. Anschliessend diskutiert sie mit ihren Gästen Dirk Baier\, Leiter des Instituts für Kriminalprävention an der ZHAW und Psychologin Susanne Schaaf unter anderem inwiefern die politische Positionierung eine Rolle spielt und wie mit Angehörigen umgegangen werden soll\, die selbst solchen Erzählungen verfallen sind. \n\nLeitung: Dina Wyler\nGäste: Dr. Dirk Baier und Susanne Schaaf\n\n  \n\nDies ist eine Hybrid-Veranstaltung\, Sie können vor Ort oder online teilnehmen.\nAnmeldung über Theater Neumarkt
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SUMMARY:Muslimaniac – Die Karriere eines Feindbildes
DESCRIPTION:Fremd\, gefährlich\, rückständig: Eigenschaften\, die man auch gerne hierzulande den Muslim:innen zuschreibt. Diese Stereotype haben sich vor der Minarett- oder Burka-Initiative auch schon lange vor dem 11. September in Europa befestigt. \n«Muslimaniac» nennt der Autor und Lyriker Ozan Zakariya Keskinkılıç diese Erfindung der Muslim:innen als Problem. Er rekonstruiert die Geschichte des antimuslimischen Rassismus und zeigt\, wie viel Kolonialismus in der heutigen Islamdebatte steckt – auch hier in der Schweiz. \nWir sprechen über die Karriere eines Feindbildes\, Queer Dschihad und einen poetischen Islam\, von Rassismus\, Diskriminierung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft. Der Abend findet rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus statt. \n\nModeration: Asmaa Dehbi (Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft)\nDies ist eine Hybrid-Veranstaltung\, Sie können vor Ort oder online teilnehmen.
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