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SUMMARY:Hoffnung denken
DESCRIPTION:In einer Zeit\, die von Krisen\, Konflikten und gesellschaftlicher Polarisierung geprägt ist\, suchen viele Menschen nach neuen Erzählungen des Miteinanders. \nJoana Osman und Mirjam Zadoff laden an diesem Abend dazu ein\, Hoffnung und Frieden neu zu denken – als Haltung\, als gelebte Praxis und als Ausdruck von Verbundenheit. Ausgangspunkt sind ihre aktuellen Bücher: \nIn Frieden. Eine reale Utopie nimmt Joana Osman die Leser:innen mit auf eine persönliche und kluge Auseinandersetzung mit der Frage\, wie wir in einer zunehmend gespaltenen Welt zu einem echten Frieden gelangen können. \nMirjam Zadoff fragt in Wie wir überwintern\, wie Menschen mit Erschütterungen umgehen\, individuell wie kollektiv\, und was es heisst\, in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Ihre Reflexionen verknüpfen historische Erfahrungen mit gegenwärtigen Herausforderungen. \nGemeinsam sprechen die beiden Autorinnen über individuelle und gesellschaftliche Wege\, Frieden nicht nur als politisches Ziel\, sondern als persönliche und gemeinschaftliche Praxis zu verstehen – über Grenzen hinweg\, im Angesicht von Unsicherheit\, Angst und Hoffnung. \n\nTickets können über das Literaturhaus bezogen werden.\n\n\n\n\n  \nAutorinnen: Joana Osman und Dr. Mirjam Zadoff \nBuchhinweise: Frieden\, Wie wir überwintern \nProgrammkonzeption und Moderation: Hannan Salamat
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SUMMARY:Über multiple religiöse Identität sprechen
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung wird verschoben. Weitere Informationen folgen in Kürze. \n  \nReligiöse Identität ist vielschichtig und komplex. Diese Vielschichtigkeit ist längst Teil unserer  Alltagsrealität. Viele Menschen sind beeinflusst und in Kontaktzonen mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Religionstraditionen. Sie beziehen sich mehr oder weniger bewusst gleichzeitig auf mehrere religiöse Traditionen oder Weltanschauungen\, geprägt durch Herkunft\, Biografie oder eigene Entscheidungen. \nWas bedeutet diese Vielfalt für unsere Identitäten heute? Wie lässt sich mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Prägungen in der eigenen Biografie umgehen? Und warum wird darüber gesellschaftlich so wenig gesprochen? \nGemeinsam mit Gästen\, die aus persönlicher Erfahrung von multipler religiöser Identität berichten\, gehen wir diesen Fragen in der eigenen Biografie nach und reflektieren mögliche Zugänge im Umgang damit. \n  \n\n  \nGäste:\nRegula Weil – Lehrerin\, Mitherausgeberin zu vaterjüdischen Biografien\nHasan Celebi – Philosoph und Islamwissenschaftler\, engagiert in antirassistischen Kontexten\nGülistan Savgat – Sozialpädagogin\, Schwerpunkt Frauenrechte und Migration\nKarima Zehnder – Sozial- und Kulturwissenschaftlerin\, Mediatorin \nProgrammkonzeption und Moderation: Dr. Tabitha Walther \n  \nWir bedanken uns herzlich für die Unterstützung bei:
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SUMMARY:Gottes Wort und Frauenstimmen
DESCRIPTION:Im Vortrag von Dina El Omari werden zentrale Ansätze einer zeitgemässen\, genderbewussten Auslegung des Korans vorgestellt. Sie zeigt auf\, wie patriarchale Lesarten historisch gewachsen sind – und dass der Koran selbst\, in seinem ethischen Kern\, die Gleichwertigkeit\, Gerechtigkeit und Würde aller Menschen betont. \nEl Omari verbindet historische Kontextualisierung mit theologischer Reflexion und macht deutlich: Eine geschlechtersensible Exegese steht nicht im Widerspruch zum Glauben\, sondern erschliesst den spirituellen Gehalt des Korans auf neue Weise. \nIhr Ansatz lädt dazu ein\, den Koran als dialogischen\, dynamischen Text zu verstehen – einen Text\, der auch in der Gegenwart zu mehr Gerechtigkeit und Gleichberechtigung inspirieren kann. \nDer Vortrag richtet sich an alle\, die sich für feministische Theologie\, islamische Studien oder interreligiöse Diskurse interessieren. \n\n\nReferentin: Prof. Dr. Dina El Omari \nProgrammkonzeption:\nLejla Delic
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SUMMARY:Erst Blüte\, dann Niedergang?
DESCRIPTION:Eine weit verbreitete Vorstellung über die islamische Welt lautet\, dass sich ihre Geschichte in zwei grosse Phasen einteilen lässt. Die erste soll eine Zeit der militärischen Erfolge und der kulturellen Blüte gewesen sein\, die bis ins Hohe Mittelalter reichte. Danach soll eine Phase der Stagnation und des Niedergangs begonnen haben\, die im Grunde bis heute nicht überwunden sei. \nDas Ziel des Vortrags ist es\, diese Vorstellung zu überprüfen und zu diskutieren. Das soll in vier Schritten geschehen: \n\nWir beginnen mit einem genaueren Blick auf die Urteile\, die allgemein über die islamische Welt und ihre Entwicklung kursieren.\nDann fragen wir\, seit wann diese Urteile in Europa verbreitet sind.\nAnschliessend überlegen wir\, welche anderen Möglichkeiten es gibt\, den Verlauf der islamischen Geschichte zu beschreiben.\nZuletzt wird die Frage erörtert\, wie dieser Verlauf erklärt und in den Zusammenhang der Globalgeschichte eingeordnet werden kann.\n\n  \n\n  \nReferent:\nProf. Dr. Ulrich Rudolph \nProgrammkonzeption:\nLejla Delic \nModeration:\nTabitha Walther \n  \nTickets können auch an der Abendkasse bezogen werden. Wir freuen uns auf Sie!
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SUMMARY:Safe Space und Brave Space im Klassenzimmer
DESCRIPTION:Online-Reihe für Fachpersonen im Bildungsbereich\nJeweils dienstags\, 12:10–13:20 Uhr · Teilnahme kostenlos · Anmeldung erforderlich \nKompakte Online-Impulse über Mittag zu aktuellen Themen aus dem pädagogischen Alltag\, mit Raum für Fragen und Diskussion. \n\n  \nIn den letzten Jahren sind «geschützte Räume» (Safe Spaces) zu einem zentralen Thema in Bildungs- und Gesellschaftsdiskussionen geworden. Sie sollen vor allem marginalisierten Gruppen Sicherheit und Freiheit von Diskriminierung bieten. Kritiker warnen jedoch\, dass solche Räume unbeabsichtigt offenen Austausch hemmen könnten. \nDieser Input beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Schutz und der Notwendigkeit eines offenen Dialogs und fragt\, wie beide Konzepte im Klassenzimmer gefördert werden können. \n\nReferentin: Dina Wyler \nZielgruppe:\nLehrpersonen\, Schulsozialarbeiter:innen\, Schulpsycholog:innen\, Erzieher:innen sowie Studierende und angehende Lehrpersonen \n  \n\n  \nWeitere Veranstaltung in der Reihe: \nDienstag\, 3. Februar 2026\nRamadan in der Schule\nReferentin: Lejla Delic\nFasten und Schule in einer pluralen Gesellschaft \nDienstag\, 10. März 2026\nZwischen Gerüchten und Gefahren\nReferentin: Dina Wyler \nDie Codewörter antisemitischer Verschwörungstheorien und was dahintersteckt
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SUMMARY:Die Suche nach spiritueller Identität
DESCRIPTION:Rabia von Basra (ca. 717–801) zählt zu den herausragendsten Persönlichkeiten der frühislamischen Mystik. Ihre Gestalt verkörpert eine frühsufische Frömmigkeit\, die durch eine radikale Gotteszentriertheit geprägt ist und sich von eigennütziger Religiosität abgrenzt. Im Mittelpunkt ihres Denkens steht die bedingungslose Gottesliebe\, die das Individuum nicht nur verneint\, sondern transformiert. \nDer Vortrag nutzt Rabia als Ausgangspunkt für eine theologische Auseinandersetzung mit der spirituellen Identität im frühen Sufismus. Anhand überlieferter Aussagen und Legenden wird untersucht\, wie in ihrer Figur eine spezifische Form religiöser Subjektivität zum Ausdruck kommt\, die zwischen Selbstverleugnung\, innerer Freiheit und göttlicher Nähe balanciert. \nGleichzeitig wird Rabia als eine Gegenfigur zur normativen Frömmigkeit betrachtet – eine Stimme\, die etablierte Vorstellungen von religiöser Identität hinterfragt und neue Perspektiven eröffnet. \n  \n\n  \nReferentin:\nDr. Almedina Faković \nKonzeption:\nLejla Delic \nModeration:\nDr. Tabitha Walther
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SUMMARY:Kulturelle Vielfalt in der antiken römischen Kunst
DESCRIPTION:Die Bürgerinnen und Bewohner des antiken Römischen Reiches bildeten eine kulturell vielfältige Gesellschaft. \nDer Zeitraum der Spätantike ist besonders interessant\, um die geistigen und kulturellen Durchdringungen unter den Bürgern des Römischen Reiches zu verfolgen. Die christliche Spiritualität und Kultur entstanden aus der jüdischen Kultur heraus. Doch in der Zeit vom 2. bis zum 4. Jahrhundert beginnt eine Phase spontaner Harmonisierung dieser christlichen Kultur mit antiker\, griechischer oder römischer Kultur. Diese Periode brachte deshalb überraschende gegenseitige Beeinflussungen in der damaligen zivilisierten Gesellschaft hervor: \nArchitektur\, Musik und Kunst der Juden\, Christen und Polytheisten durchdringen sich\, obwohl es offensichtliche Unterschiede in ihrer theologischen Auffassung gibt. Dazu tauchen schöne Beispiele in der griechisch-römischen\, christlichen und jüdischen Architektur und Kunst auf. \nDer Vortrag möchte aufzeigen\, dass Kunst ein geeignetes Feld für Ökumene und interreligiösen Dialog sein kann. \nNach dem Vortrag und dem Apéro möchten wir gemeinsam ins Gespräch kommen und diskutieren\, ob und wie sich gewisse Aspekte des Vortrags auch heute noch als relevant erweisen. \n  \n\n  \nReferent:\nPfarrer Dr. Miroslav Simijonović  \nInhaltliche Verantwortung und Moderation:\nDr. Tabitha Walther \nWegen der orthodoxen Fastenzeit ist der Apéro vegan.
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SUMMARY:Glauben und Herrschen
DESCRIPTION:Die gegenwärtigen politischen Diskurse in den USA sind geprägt durch den sogenannten «christlichen Nationalismus». Dies wird sichtbar in der Sprache und im politischen Handeln der Trump-Administration\, der Republikanischen Partei und darüber hinaus in der US-amerikanischen Rechten. \nGleichwohl verbindet dieses Label eine heterogene Zusammenstellung sehr unterschiedlicher theologischer Strömungen. Diese reichen von reformiert-calvinistischen über rechtskatholische Positionen bis hin zu evangelikalen\, charismatisch-pfingstkirchlichen Gruppierungen. \nIns Blickfeld rücken einige zentrale Konzepte\, die Verbindendes zwischen all diesen kirchlich-theologischen Lagern herstellen. Insbesondere werden die Strategien des «christlichen Rekonstruktionismus» und der «Herrschaftstheologie» in Netzwerken der Neuen Apostolischen Reformation popularisiert. Längst aber sind solche Theologien eines christlichen Nationalismus auch auf internationaler Ebene gesellschaftspolitisch wirksam geworden. \nDas Thema des christlichen Fundamentalismus\, aber auch des christlichen Nationalismus\, bekommt 2026 eine besondere Brisanz und Dringlichkeit – nicht zuletzt wegen der anstehenden Zwischenwahlen in den USA einerseits und weil es andererseits das 250-Jahr-Jubiläum der U.S.-amerikanischen Demokratie markiert. \n  \n\n  \nReferent:\nProf. Dr. Andreas Heuser \nProgrammkonzeption:\nBeatrice Frei Guélat und Tabitha Walther \nModeration:\nBeatrice Frei Guélat
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SUMMARY:Exklusiver Vorverkauf für den Film «Know Hope»
DESCRIPTION:Know Hope versieht Mauern und Strassen mit feinsinnigen Sätzen und rätselhafen Figuren. Der Sohn eines Künstlerpaars aus den USA\, der als Zehnjähriger nach Israel kam\, wird als Guerilla-Artist à la Banksy gefeiert. Das ist für Addam Yekutieli alias Know Hope eine Simplifizierung seiner Kunst\, die tief eindringt in die israelisch-palästinensischen Vernarbungen.  \nDer von einer schweren Autoimmun-Krankheit geplagte Schlaks verkörpert hartnäckig seine Kunst und schreckt auch nicht vor einer Aktion in Jerusalems ultraorthodoxem Mea Sharim zurück. Ein intim-philosophisches\, berührendes Porträt.  \n \n\n\n\n\nKnow Hope\nDokumentarfilm / Israel\, USA 2025 / CH Premiere\nOV/e / 74’ / Omer Shamir \n  \n\nTrailer: \n\n\n\n\n\n\nSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. \n Mehr Informationen \n Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren \n \n \n\nAnzahl Tickets sind beschränkt. \nBitte bringen Sie Ihr ZIID Spezialticket ins Kino mit! \n  \nDas gesamte Filmfestivalprogramm 2026 finden Sie hier.
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SUMMARY:Zwischen Gerüchten und Gefahren
DESCRIPTION:Online-Reihe für Fachpersonen im Bildungsbereich\nJeweils dienstags\, 12:10–13:20 Uhr · Teilnahme kostenlos · Anmeldung erforderlich \nKompakte Online-Impulse über Mittag zu aktuellen Themen aus dem pädagogischen Alltag\, mit Raum für Fragen und Diskussion. \n\n  \nVerschwörungstheorien entstehen selten im luftleeren Raum\, sondern greifen bereits bestehende Mythen auf und «verpacken» diese neu. Viele dieser Verschwörungserzählungen basieren auf alten\, antisemitischen Narrativen. Anhand praxisnaher Beispiele erläutert Dina Wyler wie Fachpersonen im Bildungsbereich solche Narrative erkennen und benennen können und wie darauf reagiert werden kann. \nIm Anschluss gibt es Raum für Fragen und den Austausch konkreter Erfahrungen. \n\nReferentin: Dina Wyler \nZielgruppe:\nLehrpersonen\, Schulsozialarbeiter:innen\, Schulpsycholog:innen\, Erzieher:innen sowie Studierende und angehende Lehrpersonen \n  \n\n  \nWeitere Veranstaltung in der Reihe: \nDienstag\, 3. Februar 2026\nRamadan in der Schule\nReferentin: Lejla Delic\nFasten und Schule in einer pluralen Gesellschaft \nDienstag\, 14. April 2026\nSafe Space und Brave Space im Klassenzimmer\nReferentin: Dina Wyler\nRäume für Dialog\, Vielfalt und Widerspruch gestalten
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DESCRIPTION:Der Ramadan ist eine Zeit der Besinnung\, der Solidarität und der Gemeinschaft. Mit dem gemeinsamen Fastenbrechen (Iftar) möchten wir einen Raum der Begegnung schaffen – offen für Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Hintergründe. Der Abend verbindet spirituelle Elemente\, gemeinsames Essen\, Musik und Austausch und lädt dazu ein\, den Ramadan als gelebte Praxis von Gastfreundschaft und Miteinander kennenzulernen. \nProgramm \nAb 17:30 – Ankommen und Empfang \n18:00 – Koranrezitation & gemeinsames Gebet\nNicht-muslimische Gäste sind willkommen\, dem Gebet beizuwohnen. \n18:45 bis 19:30 – Gemeinsames Fastenbrechen (Iftar) \n19:30 – Musikalisches Intermezzo & Grussworte von diversen Gästen \n20:00 – Vortrag «Die Tradition dient dem Menschen\, nicht der Mensch der Tradition»\nReferent: Prof. Dr. Amir Dziri \nAb 20:45 – Musikalischer Ausklang \n  \nDiese Veranstaltung wird freundlich unterstützt durch:
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SUMMARY:Self and Dissolving the Self in Jewish Mysticism
DESCRIPTION:One of the most profound ideas in Kabbalah is «Ayin»\, the Divine Nothingness\, or better No-thingness. Ultimately\, God is beyond all description and comprehension\, so He (or It) is best referred to by paradoxical\, negative language. This Divine Nothingness is not empty or barren; it is pure\, undifferentiated energy\, giving birth to all being. \nIn Hasidism\, Ayin becomes a goal of mystical experience: to dissolve the ego in the boundless divine ocean. On the other hand\, Hasidism emphasizes the unique nature of each individual. We will explore the profound interplay between self and dissolution of self in Hasidic mysticism. \nThis lecture will be held in English. \n  \n\n\nReferent:\nProf. Dr. Daniel C. Matt \nDaniel Matt is one of the world’s leading experts on Kabbalah and the Zohar. He is a scholar of Kabbalah and teacher of Zohar. He is author of the multi-volume translation\, The Zohar: Pritzker Edition\, which has been hailed as «a monumental contribution to the history of Jewish thought.» \nInhaltliche Verantwortung und Moderation:\nDr. Tabitha Walther
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SUMMARY:Römisch-katholische Kirche: Eine neue Theologie jenseits von Antijudaismus
DESCRIPTION:Mit der Konzilserklärung Nostra aetate hat die römisch-katholische Kirche vor 60 Jahren eine Wende in ihrer Haltung zum Judentum vollzogen. Das von Johannes Paul II. betonte Bekenntnis zum «unwiderrufenen Bund» Gottes mit Israel wurde zum Ausgangspunkt einer neuen Theologie: Das jüdische Volk bleibt an der Seite der Kirche Werkzeug Gottes auf dem Weg zum Reich Gottes. Entsprechend setzt die Kirche gegenüber Jüdinnen und Juden auf Dialog statt Mission – eine Haltung\, die selbst Papst Benedikt XVI. unterstrichen hat. \nDiese theologische Neuausrichtung wirft Fragen zur Auslegung des Alten Testaments und zur Darstellung «der Juden» im Johannesevangelium auf. Die Karfreitagsfürbitte wurde überarbeitet\, liturgische Texte angepasst\, antijudaistische Bilder in Kunst und Kirche kritisch diskutiert. Auch die Bedeutung des Heiligen Landes kann nicht ohne die Beziehung zum Judentum und zum Staat Israel erschlossen werden. \nDie römisch-katholische Theologie setzt sich zugleich mit ihrer eigenen antijüdischen Tradition auseinander: Wie sind die Schriften von Augustinus oder Thomas von Aquin heute zu verstehen? Welche Rolle spielten Conversos in der Kirche nach ihrer erzwungenen Taufe? Und wie ist das Verhältnis zwischen christlichem Antijudaismus und modernem Antisemitismus zu bewerten – insbesondere mit Blick auf das Verhalten der Kirche zur Zeit der Shoa? \n  \n\n  \nReferent:\nProf. Dr. Christian M. Rutishauser SJ \nBuchhinweis:\nChristian M. Rutishauser/Barbara Schmitz/Jan Woppowa (Hg.)\, Jüdisch-christlicher Dialog. Ein Studienhandbuch für Lehre und Praxis\, Mohr-Siebeck: Tübingen 2024. \nGastgeber:\nThomas Münch\, Predigerkirche Zürich \nProgrammkonzeption und Moderation: Dr. Tabitha Walther
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SUMMARY:Warum wir fasten
DESCRIPTION:Am 18. Februar 2026 beginnen sowohl die christliche Fastenzeit als auch der muslimische Ramadan. Dieses seltene Zusammentreffen nehmen wir zum Anlass\, um miteinander ins Gespräch zu kommen und das Fasten aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. \nWas bewegt Christ:innen und Muslim:innen heute\, wenn es ums Fasten geht? Welche Bedeutung hat es aus spiritueller\, sozialer und gesundheitlicher Sicht? Und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeigen sich in der Praxis? \nDiesen Fragen gehen wir gemeinsam mit Muris Begovic und Ralph Kunz nach. \nMuris Begovic ist Islamwissenschaftler und Präsident der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) und des Vereins Qualitätssicherung der Muslimischen Seelsorge in öffentlichen Institutionen (QuaMS). Er ist der erste muslimische Armeeseelsorger der Schweiz. Ralph Kunz ist Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich mit den Schwerpunkten Predigt\, Gottesdienst und Seelsorge. 2024 veröffentlichte er das Buch «Fasten – Glauben geht durch den Magen». \nProgramm \n\nBegrüssung und Einführung ins Thema\nKurzimpulse aus christlicher und muslimischer Perspektive\nModeriertes Gespräch und Gelegenheit für Fragen\n\n\nKosten\nDie Teilnahme ist kostenlos. In der Tradition des Fastens freuen wir uns über eine freiwillige Spende zugunsten eines christlichen oder muslimischen Projekts. (Details folgen während der Veranstaltung.) \n  \n\n  \nGäste:\nImam Muris Begovic\nProf. Dr. Ralph Kunz \nBuchhinweis: «Fasten – Glauben geht durch den Magen» \nModeration:\nSamuel Hug\, Fastenbegleiter bei HEKS/Fastenaktion \nProgrammkonzeption:\nBeatrice Frei Guélat ZIID und Samuel Hug HEKS/Fastenaktion
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SUMMARY:Die Tradition dient dem Menschen\, nicht der Mensch der Tradition
DESCRIPTION:Was bedeutet «Tradition» im Islam – und wie entsteht aus ihr Wandel? \nOft wird Tradition als etwas Starres verstanden\, das Fortschritt ausbremst. Die eigentliche Absicht der Tradition ist allerdings immer schon die Selbsterneuerung gewesen. Der Islamwissenschaftler Amir Dziri zeigt\, wie Muslime ihre religiöse Überlieferung immer wieder neu deuten\, um sie mit den Fragen ihrer Zeit in Verbindung zu bringen. Sein Zugang verbindet Theologie\, Philosophie und gesellschaftliche Reflexion – und lädt dazu ein\, Tradition als Grundlage lebendiger Veränderung zu verstehen. \n  \n\n  \nReferent:\nProf. Dr. Amir Dziri \nInhaltliche Verantwortung und Moderation:\nLejla Delic
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SUMMARY:Geburt
DESCRIPTION:Geburt markiert den Übergang ins Leben. Sie ist ein tiefgreifendes\, mitunter dramatisches Ereignis\, das für die Beteiligten Glück und Schmerz\, Ergriffenheit und Grenzerfahrung mit sich bringt. Sie bringt Menschen auch in Verbindung mit der Zerbrechlichkeit und dem Wunder von neuem Leben und den damit verbundenen Zukunftswünschen und existenziellen Ängsten. \nWir hören dazu drei Kurzvorträge aus muslimischer\, jüdischer und christlicher Perspektive. Die Referentinnen werden drei unterschiedliche Zugangsweisen wählen. Diese entsprechen ihrem jeweiligen Bezug zum Thema Geburt im praktischen Alltag\, in der religiösen Gemeinschaft\, in ihrem Beruf und der theologischen Orientierungshilfe. \nDer Abend greift persönliche\, weltanschauliche und gesellschaftliche Herausforderungen auf\, die mit dem Thema Geburt verbunden sind. \nNach den Kurzvorträgen sind wir zu einem einfachen Apéro eingeladen und niederschwelligen Begegnungen. Zum Abschluss kommen wir mit den Expertinnen und miteinander in ein vertiefendes und reflektierendes Gespräch. \nDiese Vorträge sind beim interreligiösen Frauenparlament 2025 in Schlieren auf ein starkes Echo gestossen. Das ZIID möchte die Arbeit des interreligiösen Frauenparlaments sichtbar machen und diese zentrale interreligiöse Plattform mit diesem Abend in Zürich einem breiteren Publikum zugänglich machen und ein vertieftes Gespräch und eine vertiefte Auseinandersetzung mit den ethischen\, gesellschaftlichen und persönlichen Fragen ermöglichen. \n  \n\n  \nReferentinnen:\nYasemin Duran (Vereinigung Islamischer Organisationen Zürich VIOZ)\nEin Zeichen Gottes: Von einer Zelle zum Leben\, die Stadien in der Schwangerschaft\, Geburt und seine Rituale \nSteffi Bollag (Israelitische Gemeinde Basel IGB)\n«Mejaledet» — die Kindsflüsterin: Hebammen im Judentum \nDr. Angela Büchel Sladkovic (Römisch-Katholische Kirche Region Bern)\nGeburtlich leben: Eine Spiritualität des Anfangens \nModeration:\nPfarrerin Dr. Tabitha Walther \nProgrammkonzeption:\nPfarrerin Dr. Tabitha Walther und Interreligiöses Frauenparlament
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SUMMARY:Ramadan in der Schule
DESCRIPTION:Online-Reihe für Fachpersonen im Bildungsbereich\nJeweils dienstags\, 12:10–13:20 Uhr · Teilnahme kostenlos · Anmeldung erforderlich \nKompakte Online-Impulse über Mittag zu aktuellen Themen aus dem pädagogischen Alltag\, mit Raum für Fragen und Diskussion. \n\n  \nDer Ramadan\, der neunte Monat des islamischen Kalenders\, beginnt dieses Jahr Mitte Februar. Für viele Schweizer Muslim:innen ist er – ähnlich wie die Adventszeit – eine besondere Zeit\, geprägt von Familie\, Gemeinschaft und Spiritualität. \nIm Schulalltag stellt der Ramadan Lehrpersonen manchmal vor konkrete Fragen:\nWie können Unterrichtsabläufe reibungslos stattfinden und gleichzeitig religiöse Bedürfnisse berücksichtigt werden? \nWas bedeutet das Fasten für Klassenarbeiten\, Sport oder Pausenregelungen?\nDer Input bietet die wichtigsten Hintergrundinformationen mit anschliessender Fragerunde. \n\nReferentin: Lejla Delic \nZielgruppe:\nLehrpersonen\, Schulsozialarbeiter:innen\, Schulpsycholog:innen\, Erzieher:innen sowie Studierende und angehende Lehrpersonen \n  \n\n  \nWeitere Veranstaltung in der Reihe: \nDienstag\, 10. März 2026\nZwischen Gerüchten und Gefahren\nReferentin: Dina Wyler \nDie Codewörter antisemitischer Verschwörungstheorien und was dahintersteckt \nDienstag\, 14. April 2026\nSafe Space und Brave Space im Klassenzimmer\nReferentin: Dina Wyler\nRäume für Dialog\, Vielfalt und Widerspruch gestalten
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SUMMARY:Grenzen der Zugehörigkeit​
DESCRIPTION:Tiefe Gräben durchziehen die jüdische Gemeinschaft. \nWas hält eine Gemeinschaft grundsätzlich zusammen? Und wie können wir mit den grossen Differenzen innerhalb der Community umgehen? \nIn dieser interaktiven Session untersuchen wir vier Denkansätze zum Umgang mit Differenzen. Sie zeigen auf\, wie (jüdische) Gemeinschaften mit Unterschiedlichkeit konstruktiv umgehen und daraus neue Formen der Zugehörigkeit entwickeln können. \n\n\nReferentin:\nDina Wyler \nWeitere Informationen und Anmeldung über: Jom Ijun 2026
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SUMMARY:מִרְיָם - Mirjam. Prophetin\, Sängerin und Führungsautorität ¦ Bereits ausgebucht\, Warteliste noch möglich.
DESCRIPTION:Bekannt ist Mirjam als Schwester (Num 26\, 59) von Mose und Aaron und als Sängerin des Siegesliedes am Schilfmeer (Ex 15\,20-21). Als eine der wenigen Frauen wird sie «Prophetin» genannt. Ansonsten erzählt die Tora kaum von ihr. \nHinweise zu ihrer Führungsrolle und Bedeutung als Autorität (vgl. etwa in Micha 6\,4) finden sich jedoch an unterschiedlichen Stellen. \n\n\nIst sie auch die namenlose Schwester\, die Mose in seinem Bastkorb am Nil begleitete? (Ex 2)\nWelche Rolle spielte Mirjam beim Durchzug durchs Schilfmeer?\nWas hat es mit ihrer kritischen Frage auf sich: «Hat JHWH denn wirklich nur mit Mose geredet?» (Num 12)\nUnd warum wurde Mirjam für ihre Infragestellung von Moses alleiniger Führungsrolle so hart bestraft?\n\n\nEine Rehabilitierung Mirjams erfolgte in der nachbiblischen jüdischen Tradition. Insbesondere Mirjams Brunnen fand in der rabbinischen und mystischen Literatur breite Entfaltung. \nWährend der Hebräischwoche 2026 werden wir nebst dem intensiven Sprachstudium (neu auf fünf verschiedenen Sprachniveaus) Texte zu Mirjam lesen und uns im breit aufgefächerten Rahmenprogramm den Rätseln um diese oft verkannte Frau nähern\, unter anderem mit einem Vortrag der renommierten Psychologin und Tora-Gelehrten Avivah G. Zornberg. \n  \nAusführliche Informationen zur Hebräischwoche finden Sie hier: מִרְיָם – Mirjam. Prophetin\, Sängerin und Führungsautorität
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SUMMARY:«How does it feel?»
DESCRIPTION:Der Kapuziner Bernardino Ochino lebte in den Wirren der Reformationszeit als Starprediger und Hoffnungsträger eines Frühlings der Kirche in Italien. Von der Inquisition als «Ketzer» nach Rom beordert\, floh er über die Alpen\, um in der Kirche der Reformation eine neue Heimat zu finden. \nAls ein freier Geist fand er jedoch auch bei den Reformierten kein dauerhaftes Zuhause. Zeitlebens blieb er auf der Odyssee durch halb Europa\, immer auf der Suche nach einer geistigen Heimat und immer wieder vertrieben\, ein Spielball der Mächtigen\, ein «rolling stone». \nAnhand der abenteuerlichen Lebensgeschichte von Bernardino Ochino\, beschrieben im Buch «Ketzer aller Konfessionen»\, thematisiert Ueli Greminger die Erfahrung eines religiösen Dissidenten\, der mit seinem freiheitlichen Glauben in keiner Religionsgemeinschaft einen Platz finden konnte und dabei eine neue Art von Glauben entwickelte. \nDer berühmte Song «Like a rolling stone» von Bob Dylan\, vorgetragen von Markus Largiadèr und weiteren Dylan-Songs\, aktualisiert diese Erfahrung: Wie fühlt es sich an zu leben\, ohne ein Zuhause\, mutterseelenallein\, als ein Unbekannter\, ohne einen Weg zurück nach Hause\, wie ein rollender Stein? Das typische Bluesmotiv schwankt zwischen dem Gefühl von Verlorenheit und wachsendem Widerstand. \nDie Lebensgeschichte von Bernardino Ochino und die Songs von Bob Dylan wollen uns anregen\, existentiellen Fragen nachzugehen: Was\, wenn ich keine spirituelle Heimat mehr habe? Was\, wenn meine Seele kein Zuhause findet? \nWie gehen wir damit um\, wenn wir uns weltanschaulich\, religiös oder spirituell fremd vorkommen\, wenn wir in einer Gemeinschaft keinen festen Platz mehr haben? Gibt es im eigenen religiösen Erbe Restbestände\, die sich doch noch als Ressource eignen? Und – wie steht es mit dem Widerstand aufgrund der Erfahrung der religiösen Heimatlosigkeit? \n  \n>>> Die Anmeldung erfolgt über die Paulus Akademie <<< \n  \n\n  \nReferent: Pfarrer Ueli Greminger \nMusik: Markus Largiadèr (Gitarre und Gesang) \nLeitung und Moderation:\nTabitha Walther\, Programm- und Fachleiterin\, Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID\nCsongor Kozma\, Direktor Paulus Akademie
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SUMMARY:Islamischer Messianismus: Aḥmad Sirhindīs Antwort auf die Endzeit
DESCRIPTION:An der Schwelle zum zweiten islamischen Jahrtausend reagierte Aḥmad Sirhindī (gest. 1624) auf eine religiöse Krisenzeit nicht mit apokalyptischer Rhetorik oder charismatischem Führungsanspruch\, sondern mit einem Modell innerer Reform. \nIm Zentrum seines Denkens steht ein ethisch gereifter Einzelner\, der durch spirituelle Disziplin zur lebendigen Nachfolge des Propheten wird – nicht als Heldengestalt\, sondern als Trägerin oder als Träger göttlicher Verantwortung im Alltag. \nDer Vortrag beleuchtet Sirhindīs mystische Kosmologie und sein Konzept einer vierfachen spirituellen Reise. Es verbindet Kontemplation mit Zuwendung zur Welt. \nIn einer Zeit wachsender Polarisierung und religiöser Überhöhung bietet Sirhindī eine leise\, aber nachhaltige Vision islamischer Erneuerung: nicht durch Abgrenzung\, sondern durch Tiefe – und damit auch eine Brücke für das interreligiöse Gespräch über Identität\, Nachfolge und ethische Präsenz. \n  \n\n\nReferent:\nProf. Dr. Jamal Malik \nInhaltliche Verantwortung und Moderation:\nLejla Delic \nModeration:\nTabitha Walther
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SUMMARY:Wege zur Verbundenheit
DESCRIPTION:Tickets können an der Abendkasse gekauft werden. \n  \nWir ahnen\, was kommen könnte – doch fühlen wir uns kaum vorbereitet. \nUnsere vertrauten Lebensbilder geraten ins Wanken. Neue Formen\, die den Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden\, sind dringend nötig – aber nicht leicht zu finden. Erst im Gespräch kann sich das Menschliche neu entfalten: dort\, wo Natur\, Gemeinschaft und geistige Ansprechbarkeit zusammenkommen. \nWelche spirituellen\, sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen braucht es\, um eine neue\, reflektierte Aufklärung möglich zu machen? \n\n\nDer Abend widmet sich folgenden Kernthemen: \n\n\nWie geht es der modernen Seele – und was hilft uns heute\, ein gutes Leben zu führen?\nWas kann Säkularisierung bedeuten – vielleicht nicht das Ende\, sondern ein neuer Anfang für Religion?\nWas erzählen uns Kunst und Philosophie über unsere Zeit – und wie entsteht aus der Stille spirituelle Tiefe?\nWie wirken innere Erfahrungen – und warum ist ein «hörendes Herz» (König Salomo) so bedeutsam?\nWas fördert nachhaltigen Dialog und verantwortungsvolles Handeln – über den Moment hinaus?\n\n\n\n\n\n\nWir alle können mehr\, als wir denken. \n  \n\n\nGerade weil sich die Welt rasant und tiefgreifend verändert\, brauchen wir neue Erzählungen – solche\, die die Würde des Menschen betonen\, die Weisheit von Geist und Herz stärken und die Kraft des gemeinsamen Schaffens sichtbar machen. \nIm moderierten Gespräch mit PD Dr. Navid Kermani\, Prof. Dr. Jacques Picard und Prof. Dr. Christian Rutishauser SJ geht es darum\, wie wir heute Orientierung finden können – persönlich\, spirituell und gesellschaftlich. \n\n  \n\n\n\nGesprächspartner: PD Dr. Navid Kermani\, Prof. Dr. Jacques Picard und Prof. Dr. Christian Rutishauser SJ \n\n 
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SUMMARY:Wem gehört der Messias?
DESCRIPTION:Resttickets an der Abendkasse \nHat das Bekenntnis zu Jesus als dem Messias (griechisch: Christos) zum Bruch zwischen jüdischen und christlichen Traditionen geführt? Oder war es eher die christliche Überzeugung\, dass Jesus als der Christus der Sohn Gottes ist und zur Rechten Gottes sitzt?   \nIst es dieser theologische Schritt gewesen\, der mit dem Judentum nicht zu vereinbaren war und zu einem unüberwindbaren Gegensatz geführt hat – und in der Folge zur Trennung in zwei Religionstraditionen?  \nAn diesem Abend werden sich die Teilnehmenden auf Spurensuche begeben\, um diese These an Texten zu Messias-Vorstellungen der Antike zu erkunden. Dabei begegnet ihnen Bekanntes\, Unbekanntes\, Überraschendes und Unerwartetes. \nDas Kurz-Seminar ist ein Mini-Theologiekurs und richtet sich an alle\, die sich gerne vertieft mit interreligiösen und theologischen Fragen auseinandersetzen. \n  \n\n\nReferentin:\nProf. Dr. Kathy Ehrensperger \nGastgeber:\nMartin Conrad\, Pfarrei St. Peter und Paul Zürich \nProgrammkonzeption und Moderation: Dr. Tabitha Walther
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SUMMARY:Bereits ausgebucht! Meine Sprache ist auch Eure - Identität zwischen Hebräisch und Deutsch
DESCRIPTION:Die ICZ-Bibliothek ist eine der grössten jüdischen Gemeindebibliotheken im deutschsprachigen Raum. Sie umfasst mehr als 60.000 Titel und gilt als Kulturperle der Schweiz und ist seit 2009 «Kulturgut von nationaler Bedeutung». Sie ist die einzige deutschsprachige jüdische Bibliothek\, die während des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts ununterbrochen geöffnet bleiben konnte. \nDas Besondere an dieser Bibliothek ist\, dass man dort Bücher in mehreren Sprachen findet. \nMit Büchern auf Hebräisch\, Deutsch\, Jiddisch und Englisch lesen unsere Besucher in beide Richtungen und treffen sich in der Mitte. \nBei einer Führung durch unsere wertvollen Sammlungen zeigen wir\, wie wichtig Sprachen als Brücke zwischen Kulturen und Religionen sind. Wir werden beobachten\, wie die heute sehr voneinander entfremdeten deutschen und hebräischen Sprachen einst eng miteinander verwandt waren und welche Auswirkungen das auf diejenigen hatte\, die beide Sprachen als Teil ihrer Identität betrachteten. \n  \n\nReferent:in:\nOded Fluss\, Co-Leiter ICZ-Bibliothek\nKerstin Paul\, Co-Leiterin ICZ-Bibliothek \nProgrammkonzeption: Pfarrerin Dr. Tabitha Walther \nAus Sicherheitsgründen findet bei allen Besucher:innen eine Personenkontrolle und Befragung statt. Bitte bringen Sie hierfür einen Ausweis mit und vermeiden Sie grössere Taschen. \n 
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SUMMARY:Polarization and the Ethics of Misunderstanding
DESCRIPTION:As our societies become more polarized\, it often feels like there is little incentive to try and understand those with whom we disagree. In this class\, Hartman scholar Deborah Barer explores Talmudic stories as a site for expanding our moral imagination and accessing different perspectives on the same experience. We’ll consider how this reading practice might help us begin to make sense of others\, even when they do not share our commitments.  \n  \n\n\nReferentin: Dr. Deborah Barer is a senior faculty member at the Shalom Hartman Institute of North America. Her research explores rabbinic approaches to decision-making and their application to modern life. She is passionate about the ways that entering into conversation with classical sources can open up new perspectives on contemporary questions. \nProgrammkonzeption: Dina Wyler \nDie Veranstaltung findet auf Englisch statt.
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SUMMARY:Arabische Kalligrafie
DESCRIPTION:Wir tunken den Qalam in Tinte\, setzen behutsam auf dem Blatt an\, bewegen das Schreibrohr langsam und bilden mit einer kurzen Linie den diakritischen Punkt. Mit ruhiger Hand üben wir vertikale «Hasten»\, horizontale «Schweife» oder kreisförmige «Ösen»\, die wir fortwährend aneinander setzen um alle 28 Buchstaben des arabischen Alphabets zu erschaffen. Die Punkte verwenden wir zudem um die Abstände der Innen- und Aussenräume zu definieren. \nDie Thuluth-Schrift (auch Sülüs genannt) ist eine Zierschrift. Deren Buchstaben lassen sich untereinander verflechten\, was zwar das Entschlüsseln des Inhalts erschwert\, dafür den Betrachter zum Verweilen am Werk einlädt. Diesem Prinzip gehen wir anhand vom selbstentworfenen Schriftbild des eigenen Namens und weiteren erlesenen Textbeispielen auf die Spur. Abschliessend betrachten wir einige bedeutsame Werke\, und versuchen davon markante Bereiche nachzuschreiben – wodurch wir unser Blick auf die\, uns anfänglich noch fremde Ästhetik\, schärfen. \n\nFür Einsteiger:innen und Fortgeschrittene.\nSprachkenntnisse sind nicht erforderlich.\nSämtliches Material wird bereitgestellt.\n\n\n\n\n\nInhaltliche Konzeption und Leitung: Daniel Reichenbach \nProgrammkonzeption: Lejla Delic
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SUMMARY:Virtueller Rundgang durch den «Schauplatz Brunngasse»
DESCRIPTION:Der virtuelle Rundgang durch den Schauplatz Brunngasse ist eine neue Erfahrung und bietet eine niederschwellige Möglichkeit\, diesen zentralen Ort jüdischer Identität im mittelalterlichen Zürich einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. \n1996 wurde an der Südwand des ehemaligen Festsaals der jüdischen Patrizierfamilie um Frau Minne ein Fragment entdeckt\, das vom Kunsthistoriker Rudolf Böhmer als Esau-Darstellung aus dem frühen 14. Jahrhundert identifiziert wurde. Kurz nach seiner Entdeckung verschwand das Fragment jedoch wieder hinter den Fliesen einer neu eingebauten Dusche. \nIm Rahmen des Umbaus des «Schauplatz Brunngasse» im Sommer 2025 kam «Esau» nun erneut zum Vorschein – eine seltene Gelegenheit für eine Bestandesaufnahme und kunsthistorische Einordnung. \n\n\nAblauf: Virtueller Rundgang und anschliessend Vortrag mit Möglichkeit zum Gespräch. \nReferent:innen: Laura Falletta (Rundgang) und Thomas Gamma (Vortrag) \nInhaltliche Verantwortung: Dr. Tabitha Walther
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SUMMARY:Filmvorführung «Wo ist Gott» Vier Wege\, eine Sehnsucht
DESCRIPTION:Vier Menschen aus Judentum\, Buddhismus\, Christentum und Islam erzählen in diesem Dokumentarfilm von ihrer ganz persönlichen Gotteserfahrung. \nIhre Wege sind unterschiedlich – doch zentral bleibt für alle die Frage nach der Liebe: zu sich selbst\, zu anderen und zu etwas Grösserem. Der Film zeigt\, wie spirituelle Erfahrungen das Leben verändern können\, und lädt dazu ein\, sich selbst in den Geschichten wiederzufinden. \nEine berührende\, interreligiöse Spurensuche nach dem Göttlichen im Alltag. \n\nIm Anschluss laden wir zum Gespräch mit Regisseurin Sandra Gold\n\nLeitung und Moderation\nBeatrice Frei Guélat\, Geschäftsleiterin Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID\nAdrienne Hochuli\, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion\, Paulus Akademie\n\n\n \n>>> Die Anmeldung erfolgt über die Paulus Akademie. <<< \n  \nEintritt frei\, mit Umtrunk. \nMit freundlicher Unterstützung durch Katholisch Stadt Zürich
URL:https://ziid.ch/event/filmvorfuehrung-wo-ist-gott-vier-wege-eine-sehnsucht/
LOCATION:Paulus Akademie\, Pfingstweidstrasse 28\, 8005 Zürich
CATEGORIES:Film,Gespräch
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SUMMARY:Macht\, Mission und Medien
DESCRIPTION:Die Pfingstbewegung ist eine weltweit rasant wachsende christliche Strömung.  Zentral ist für alle Ausprägungen der Pfingstbewegung das Wirken des Heiligen Geistes\, das sowohl die Lehre als auch die Glaubenspraxis prägt. Theologisch steht sie mehrheitlich in der evangelikalen Tradition. \nIhre Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert in Europa und ins 18. Jahrhundert in Nordamerika zurück. Die eigentliche Bewegung\, wie wir sie heute kennen\, entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. \nDer Vortrag bietet einen aktuellen Einblick in diese vielgestaltige Bewegung – und zeigt\, wie stark sich pfingstkirchliche Akteur:innen zunehmend politisch positionieren. Im Fokus stehen neue kirchliche Ausdrucksformen\, die sich als prophetische Netzwerke verstehen und sich global organisieren. \nBesonders ins Blickfeld rückt die sogenannte «Neue Apostolische Reformation» – ein loses\, aber einflussreiches Netzwerk\, das mit einer Theologie der Herrschaft operiert. Diese Idee hat sich längst zur zentralen Leitlinie entwickelt. Am Beispiel des Kampfbegriffs «mountain of governance» wird deutlich\, wie aktiv diese Kreise in den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2016\, 2020 und 2024 mitgewirkt haben. Ihre Theologie ist längst auch Politik geworden. \n\n\n\nReferent: Prof. Dr. Andreas Heuser \nProgrammkonzeption: Dr. Tabitha Walther \nModeration: Beatrice Frei Guélat
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SUMMARY:Verflechtung von Islam und Wissenschaft
DESCRIPTION:Die Universität Zürich wurde 1833 gegründet. Sie war damit die erste demokratische Universität Europas. \nAnlässlich des 500-Jahr-Jubiläums der Prophezey\, aus der später die Universität Zürich hervorgegangen ist\, laden wir Sie herzlich zu einem öffentlichen Online-Vortrag ein. Ziel ist eine kritische Reflexion über die historischen und gegenwärtigen Verflechtungen von Islam und Wissenschaft – insbesondere mit Blick auf die Bedingungen und Politiken der Wissensproduktion in Europa. \nDie Arbeiten von Shirin Amir-Moazami\, etwa «Der inspizierte Muslim» oder «Interrogating Muslims»\, prägen diese Debatte massgeblich. \nFrau Amir-Moazami wird ihre Perspektive für ein breites Publikum zugänglich vorbringen\, für akademisch\, ebenso wie allgemein interessierte Zuhörer:innen. \n  \n\n\nReferentin: Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami \nProgrammkonzeption: Dr. Tabitha Walther\, Lejla Delic \nModeration: Hannan Salamat
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