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SUMMARY:heimat/home 2.0 - Eine szenische Lesung
DESCRIPTION:Wie lässt sich Heimat neu denken\, wenn Zugehörigkeit ständig ausgehandelt werden muss? \nAusgehend von der Jubiläumsausgabe «heimat/home 2.0» des zwischentext Kollektivs entsteht eine vielstimmige szenische Lesung\, die persönliche Texte\, kollektives Schreiben und performative Elemente verbindet. \nStimmen aus der Publikation treten in Dialog\, widersprechen sich\, ergänzen einander und verweben sich zu einem gemeinsamen Erzählraum. So entsteht ein literarisch-performativer Abend\, der Heimat aus einer postmigrantischen Perspektive verhandelt und danach fragt\, wie Zugehörigkeit\, Sprache und Erinnerung plural gedacht\, erzählt und gelebt werden können. \nTickets:  \nTickets können über das Schauspielhaus Zürich gekauft werden. \n  \n\n\nReferent:innen:\nAina Rea Aliotta\, Yazan Alkhalaf\, Arzije Asani\, Gebreeyesus Kiros Asfaw\, Ana Branković\, Chun Chen\, Lorena Cipriano\, Mërgim Gutaj\, artan islamaj\, Fatima Moumouni\, Emilio Nasser\, Oana Popa\, Ralph Tharayil\, Sarina Tharayil\, Tolga Yalın und Îrfan Yildiz. \nKünstlerische Leitung:\nartan islamaj und Oana Popa \nDramaturgische Begleitung:\nHannan Salamat \nSounddesign:\nZainab Lascandri \nInfrastruktur (Räumlichkeiten\, Technik\, Ticketing)\nSchauspielhaus Zürich
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LOCATION:Schauspielhaus Pfauen\, Rämistrasse 34\, 8001 Zürich
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SUMMARY:Islamische Kosmologien
DESCRIPTION:Islamische Kosmologien umfassen weit mehr als gelehrte Modelle des Himmels. Sie reichen von koranischen Vorstellungen der Welt als Schöpfung und Zeichenordnung über Sphärenmodelle\, Astronomie und Kosmographien bis zu Erzählungen\, Ritualen und Erwartungen\, in denen Menschen ihren Ort in der Welt bestimmen. \nDer Vortrag verbindet diese klassischen Wissensformen mit der Frage\, wie Menschen solche Ordnungen erfahren\, erzählen und im Alltag wirksam werden lassen. \nKurz vorgestellt werden das Sphärenmodell als Vorstellung eines gestuften Kosmos und die Kosmographie als Beschreibung der Welt in ihrer wunderbaren Fülle. Daran schließen drei Beispiele an: der Miʿrāj als Himmelsreise\, Aufstieg und Rückkehr; Aḥmad Sirhindī als Deutung spiritueller Erfahrung und ethischer Verantwortung; sowie Karbala und die Mahdī-Erwartung als religiöse Verarbeitung von Leid\, Gerechtigkeit und Hoffnung. \nSo fragt der Vortrag danach\, wie Kosmos\, Religion und menschliche Orientierung miteinander verbunden werden. \nProf. Dr. Jamal Malik ist emeritierter Professor für Islamwissenschaft an der Universität Erfurt. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und Fellow der Royal Asiatic Society of Great Britain and Ireland. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Islam in Südasien und Muslime in Europa. \n  \n\n  \nReferent: Prof. Dr. Jamal Malik \nProgrammkonzeption und Moderation: Lejla Delić und Pfarrerin Dr. Tabitha Walther \nGastgeberin: Pfarrerin Kathrin Rehmat\, Predigerkirche Zürich
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LOCATION:Predigerkirche\, Zähringerplatz 6\, 8001 Zürich
CATEGORIES:Kurzseminar
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SUMMARY:Zwischen Schlagzeile und Selbstbild
DESCRIPTION:Religionen werden von vielen Menschen nicht mehr im persönlichen Kontakt erlebt\, sondern über Medien wahrgenommen. Tageszeitungen\, Filme\, Serien und soziale Medien vermitteln Bilder von religiösen Gemeinschaften\, Praktiken und Überzeugungen.  \nDiese medialen Darstellungen prägen massgeblich\, wie Religionen in der Öffentlichkeit wahrgenommen und beurteilt werden. Gerade für kleinere Religionsgemeinschaften\, zu denen viele Menschen kaum direkten Kontakt haben\, sind Medienbilder besonders wirkmächtig.  \nMarie-Therese Mäder geht in ihrem Vortrag der Frage nach\, wie Medien unsere Vorstellungen von Religion prägen: \n Anhand ausgewählter Beispiele zeigt sie\, wie Religionen sich selbst darstellen und wie sie von Medien dargestellt werden. Dabei wird deutlich\, wie mediale Bilder öffentliche Meinungen beeinflussen und gesellschaftliche Debatten über Religion mitgestalten.  \nDies zeigt sich etwa in der Berichterstattung über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche\, in der Darstellung religionshistorischer Ereignisse wie des Mountain-Meadows-Massakers im Kontext der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sowie in sozialen Medien\, in denen religiös geprägte Lebensentwürfe wie das Tradwife-Ideal grosse Aufmerksamkeit erhalten.  \n  \nMinderheitsreligionen sind bemüht\, gesellschaftliche Diskurse aktiv mitzugestalten\, statt lediglich auf Zuschreibungen und Projektionen der Mehrheitsgesellschaft zu reagieren. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist dafür ein anschauliches Beispiel: Einerseits ist sie immer wieder Gegenstand medialer Darstellungen und gesellschaftlicher Debatten. Andererseits nutzt sie eigene Kommunikationsformen\, um ihre Geschichte\, Glaubenspraxis und Werte aus der Innenperspektive sichtbar zu machen.  \nIm Rahmen der Veranstaltung stellt sich die Kirche Jesus Christi auch selbst vor: Als Gastgeberin ermöglicht sie Einblicke in ihre Räumlichkeiten und lädt zu einer Führung durch ihr Haus ein. So entsteht neben der Aussenperspektive des Vortrags auch die Möglichkeit einer direkten Begegnung und eines persönlichen Austauschs.  \nDie Veranstaltung findet von 18.30 bis 21 Uhr statt. Nach der Begrüssung durch die Gastgeber:innen führt Tabitha Walther kurz in den Abend ein und stellt Marie-Therese Mäder vor. Der Vortrag dauert rund 45 Minuten; im Anschluss gibt es eine etwa 30-minütige Diskussion mit der Referentin und den Teilnehmenden. Danach lädt ein Apéro zu informellen Gesprächen ein. Eine Führung durch das Haus sowie eine kurze Abschlussrunde mit Verabschiedung runden den Abend ab.  \n  \n\n  \nReferentin: PD. Dr. Marie-Therese Mäder  \nGastgeber:innen: Heidi und Jürg Ottiker\, Landesbeauftragte für interreligiöse Beziehungen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Schweiz  \nProgrammkonzeption und Moderation: Pfarrerin Dr. Tabitha Walther  \nFührung: Christina Gosh und Esther Ryser 
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SUMMARY:Drunk on God: Yeshua the Hasid
DESCRIPTION:Who was Jesus? \nChristians\, Jews\, and others offer various answers to this perennial question. One plausible answer is that he was a Hasid – a person in love with God\, drunk on the divine. \nDaniel Matt will explain what a Hasid was in first-century Palestine and how this term applies to Jesus as he is portrayed in the New Testament. \nThis evening offers a profound Jewish perspective on Jesus of Nazareth. It is held as an online lecture with the renowned Jewish mystic teacher Daniel C. Matt. Daniel is one of the world’s leading experts on Kabbalah and the Zohar. He is a scholar of Kabbalah and teacher of Zohar. He is author of the multi-volume translation\, The Zohar: Pritzker Edition\, which has been hailed as «a monumental contribution to the history of Jewish thought.» \n  \nThis lecture will be held in English. \n  \n\n  \nReferent: Prof. Dr. Daniel C. Matt \nProgrammkonzeption und Moderation: Dr. Tabitha Walther
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SUMMARY:Filmvorführung «Bad Faith»
DESCRIPTION:Der Dokumentarfilm Bad Faith zeichnet nach\, wie christlicher Nationalismus in den USA an Einfluss gewonnen hat und welche Rolle er für die politische Entwicklung des Landes spielt. \nDer Film beleuchtet die Verflechtung von christlichem Glauben\, nationaler Identität und politischer Macht. \nIm Anschluss ordnet Thorsten Dietz\, Theologe und Mitautor des 2026 erscheinenden Bandes Christlicher Nationalismus in den USA (2026)\, die Hintergründe theologisch und gesellschaftlich ein. Gemeinsam diskutieren wir\, weshalb christlicher Nationalismus nicht nur ein US-amerikanisches Phänomen ist\, sondern auch international ausstrahlt – und welche Verantwortung Kirchen\, Theologie und religiöse Bildungsarbeit heute tragen. \nDokumentarfilm (2026)\, 90 Min. Englische Originalfassung mit englischen Untertiteln. \n  \nTickets können über die Paulus Akademie bezogen werden. \n  \n\n  \nIm Anschluss Einordnung mit Prof. Dr. Thorsten Dietz\n\nLeitung und Moderation\nBeatrice Frei Guélat\, Geschäftsleiterin Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID\nAdrienne Hochuli\, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion\, Paulus Akademie
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SUMMARY:Ikonenmalerei
DESCRIPTION:Das Ikonenschreiben ist ein meditativer Vorgang und die Entstehung der Ikone ein persönlicher Prozess. \nDu lernst die traditionelle Form der christlichen Malkunst unter professioneller Anleitung kennen und «schreibst» deine eigene Ikone. Dabei wird dir nebst der Technik auch der historische Hintergrund dieser Kunst vermittelt. \nEs stehen dir viele Vorlagen zur Verfügung. Mit der gewählten Vorlage wirst du durch eine spezielle Technik\, die du im Workshop lernen wirst\, deine eigene Ikone abzeichnen und malen. \nDie Technik und die historischen Hintergründe werden durch den professionellen Ikonenmaler Yordan Pashev vermittelt.  Unter kompetenter und professioneller Anleitung findest du über deine persönliche Ikone wiederum einen Weg zu dir selbst. \nFür die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. \nZweitägiger Workshop: Samstag\, 05. Dezember 2026 und Samstag\, 12. Dezember 2026 jeweils von 09:00 – 17:30 Uhr \n  \n\n  \nLeitung: Pfarrer Yordan Pashev \nProgrammkonzeption: Lejla Delić
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SUMMARY:«Weihnukka» - Zwei Feste\, vereint durch Licht?
DESCRIPTION:Chanukka und Weihnachten sind zwei äusserst beliebte Feste. Sie werden in der gleichen Jahreszeit gefeiert: dann\, wenn die Tage kurz und die Nächte lang sind. Für beide Feste ist das Licht ein zentrales Symbol beim Feiern. Trotzdem sind beide Feste sehr unterschiedlich. \nIn manchen Familien werden Chanukka und Weihnachten gemeinsam gefeiert. Dafür hat sich in jüngerer Zeit im deutschsprachigen Raum ein moderner Name etabliert: «Weihnukka». \nDoch was steckt hinter diesem Feiern? Was ist das Geheimnis\, das eine Brücke schlagen kann zwischen jüdischen und christlichen Feierlichkeiten und Ritualen? \nMithilfe bekannter historischer Persönlichkeiten\, Geschichten\, Gedichten und Bildern aus der Bibliothek der ICZ erkunden wir\, wie aus zwei getrennten Lichtern manchmal ein grosses Licht wird. \nDie ICZ-Bibliothek ist eine der grössten jüdischen Gemeindebibliotheken im deutschsprachigen Raum. Sie umfasst mehr als 60.000 Titel und gilt als Kulturperle der Schweiz und ist seit 2009 «Kulturgut von nationaler Bedeutung». Sie ist die einzige deutschsprachige jüdische Bibliothek\, die während des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts ununterbrochen geöffnet bleiben konnte. \n  \n\n  \nReferent:in:\nOded Fluss\, Co-Leiter ICZ-Bibliothek\nKerstin Paul\, Co-Leiterin ICZ-Bibliothek \nProgrammkonzeption: Dr. Tabitha Walther
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LOCATION:ICZ Israelitische Cultusgemeinde Zürich\, Lavaterstrasse 33\, 8002 Zürich
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