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DESCRIPTION:Die Ringvorlesung führt an exemplarischen Themen ein in die vielfältigen jüdischen Geistes- und Lebenswelten. Sie fragt nach der historischen Entstehung des Judentums\, ermöglicht eine Begegnung mit dem Talmud\, beleuchtet das tägliche Leben an der Frage des Essens\, wirft ein Schlaglicht auf die jüdische Emanzipation am Beispiel des Schweizer Synagogenbaus und der Rolle der Frau und befasst sich mit Zionismus und Israel. \nDie Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule Zürich.\nSie entscheiden spontan\, ob Sie die Referate im Hörsaal oder via Zoom verfolgen möchten.\nJeweils von 19.30 – 20.45 Uhr (Aussnahme Führung am 14.11.2024) \nPreise: \n\nEinzelabend Vorlesung CHF 35.00\nRingvorlesung gesamt à 7 Abende (ohne Exkursion) CHF 200.00\nExkursion (60 Minuten) CHF 30.00\n\nDie Vorlesungen können vor Ort (Uni Zürich) oder online besucht werden. \nVerantwortlich für Konzeption und Inhalte: Dr. Brigitta Rotach\, ZIID\nGanze Ringvorlesung hier buchen. \n  \nRingvorlesung\n24.10.2024\nWas ist das Judentum? Religion\, Kultur\, Schicksalsgemeinschaft\nProf. Dr. Jacques Picard \nDie Hebräische Bibel ist die tragende Melodie zum vielstimmigen Chor der jüdischen Geistes- und Lebenswelten in Geschichte und Gegenwart. Bis heute stellt sich die Frage\, ob «Judentum» bedeutet\, eine Schicksalsgemeinschaft\, eine Religion\, eine Kultur\, eine Zivilisation oder eine Nation zu sein. Je nach Kontext\, Zeit und Region wird diese Frage divers beantwortet. Zur Einführung in die Vortragsreihe wird dies auch an Beispielen aus Musik und Kunst anschaulich vorgeführt. \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n\n31.10.2024\nDie Entstehung des Judentums\nProf. Dr. Konrad Schmid \nDas Judentum ist die älteste der sogenannten Offenbarungsreligionen. Nach dem biblischen Zeugnis wurde es von Mose am Sinai gestiftet\, in historischer Perspektive verdankt es sich einem langen religionsgeschichtlichen Entwicklungsprozess\, der besonders durch die Erfahrung des Untergangs der beiden Staaten Israel und Juda sowie das babylonische Exil geprägt wurde. Der Vortrag zeichnet die wichtigsten Stationen der Entstehung des Judentums und die Bedeutung dieser Prozesse für die globale Religionsgeschichte nach. \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n\n07.11.2024\nDer Talmud: eine Begegnung\nRabbiner Dr. h.c. Ruven Bar Ephraim \nDer Talmud ist das Standardwerk\, auf das sich das heutige jüdische Leben weitgehend stützt. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Diskussionen der Rabbiner\, die sich über sechshundert bis siebenhundert Jahre erstrecken. Dabei geht es um die Auslegungen von Gesetzen der Thora. Darüber hinaus werden Texte der hebräischen Bibel allegorisch erklärt. Rabbiner Ruven Bar Ephraims Veranstaltung lädt ein zu einer Begegnung mit dieser außergewöhnlichen und faszinierenden Literatur. \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n\n14.11.2024\nExkursion Schauplatz Brunngasse\nFührung in zwei Gruppen\nAnmeldung hier: 18.30 – 19.30 Uhr oder 20.00 – 21.00 Uhr\nDr. Dölf Wild \nVor einigen Jahren sind im Haus an der Brunngasse 8 in Zürich mittelalterliche Wandmalereien von einzigartiger Bedeutung zum Vorschein gekommen. Auftraggeberin war Frau Minne\, eine Zürcher Jüdin und ihre beiden Söhne Moses und Mordechai ben Menachem. Die Malerei ermöglicht Rückschlüsse auf das Leben vornehmer Juden im damaligen Zürich. \n\n21.11.2024\nJudentum und Essen: was ist koscher?\nRabbiner Dr. h.c. Bea Wyler \nKoscher zu essen ist eine Übung in Disziplin\, wie so manche andere Aktivität im jüdischen Leben. Der Verzehr von Fleisch ist nicht verboten\, aber markant eingeschränkt bezüglich Auswahl der Tiere\, der Tötungsmethoden sowie der Zubereitung. Segensprüche rund um die Mahlzeiten machen aus der Ernährung eine heilige Aktivität. Wir werfen einen Blick in die koschere Küche. \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n\n28.11.2024\nSchweizer Synagogen\, stille Zeugen der Emanzipation\nDr. Ron Epstein \nIn der Schweiz gibt es eine Vielzahl eindrücklicher Synagogenbauten\, welche zur Zeit der rechtlichen Gleichberechtigung des Schweizer Judentums erbaut wurden. Als probates Mittel zur Selbstdarstellung im christlich geprägten Umfeld stellen sie ein spannendes Zeugnis des damaligen Selbstbewusstseins der jungen Gemeinden dar. Davon zeugen auch ihre oft faszinierenden Entstehungsgeschichten. \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n\n05.12.2024\nFrau und Judentum:  auf den Spuren der rabbinischen Vielstimmigkeit\nDr. Valérie Rhein \nWeshalb sind die Israeliten einst aus Ägypten gezogen? «Es ist das Verdienst der gerechten Frauen jener Generation»\, erklärt Rabbi Awira im Talmud (bSota 11b). Tora und Talmud sind keine feministischen Texte. Aber sie enthalten gegenüber Frauen und Frauenthemen auch freundlich gesinnte\, differenzierte Haltungen. Eine Begegnung mit überraschenden und zuweilen modern anmutenden Stimmen. \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n\n12.12.2024\nJudentum und Zionismus\nProf. Dr. Erik Petry \nSeit der Begriff Zionismus in den 1890er Jahren als Bezeichnung der jüdischen Nationalbewegung eingeführt wurde\, hat er zu Diskussionen geführt. Ist Zionismus ein genuiner Teil des Judentums? Oder gerade nicht?  Und was ist gemeint\, wenn sich die Gegner als Anti-Zionisten bezeichnen? Ist das dann antisemitisch? Ist das Ziel des Zionismus mit der Gründung Israels erreicht? \nAnmeldung für diesen Abend hier. \n  \nDie Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule Zürich. \nGanze Ringvorlesung hier buchen.
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LOCATION:Universität Zürich\, Rämistrasse 71\, 8006 Zürich
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